Weil sie Deutsche sind -Tschechische Vernichtungslager für Deutsche

KZs und Vernichtungslager für Deutsche.

Darstellung des polnisch annektierten Ostdeutschland und des tschechisch annektierten Sudetenlandes.

Die deutschen Ortsnamen sind bereits ausgelöscht

Diese (unvollständige) Liste enthält ausschließlich KLs, die entweder direkt auf tschechischem Gebiet (vor 1945 ohne deutsches Sudetenland) errichtet wurden oder nach 1945 auch auf völkerrechtswidrig annektiertem deutschem Reichsgebiet innerhalb des Sudetenlandes durch die Tschechei zusätzlich errichtet worden sind.

Tschechische Konzentrationslager, die nach 1945 weitergeführt wurden:

  • KZ Theresienstadt 1945–1948
  • Hagibor in Prag
  • Prosecnice, später umbenannt in Lešaky (Innerböhmen)
  • Litvinov (Oberleutensdorf) bei Brüx (Most)
  • Záluži (Maltheuern) bei Brüx (Most)
  • Rabštejn, jetzt Havraní (Rabstein) bei Böhmisch Kamnitz
  • Chomutov-Sklarska (Komotau-Glashütte)
  • Rychnov (Reichenau), Kreis Gablonz
  • Nová Role (Neu-Rohlau), Kreis Elbogen
  • Bruntál (Freudenthal), Regierungsbezirk Troppau
  • Jiřetín pod Jedlovou (St. Georgenthal), Kreis Warnsdorf

Tschechische Konzentrationslager, die nach 1945 neu errichtet wurden:

  • Adolfovice (Adelsdorf), Kreis Freiwaldau
  • Domašov (Thomasdorf), Kreis Freiwaldau
  • Die Lager um Mährisch Ostrau, besonders das Hanke-Lager
  • Die Lager um Witkowitz
  • Karthaus (Ort verschwunden) bei Jitschin
  • KL Hodolein bei Olmütz
  • Horní Staré Mesto (Ober Altstadt) bei Trautenau
  • Ústi-Skřivánek (Aussig-Lerchenfeld)
  • Kadaň (Prunéřov), (Kaaden-Brunnersdorf)
  • Ušovice (Auschowitz) bei Marienbad
  • Mesto Teplá (Stadt Tepl)
  • Tremošná (Tremoschna) bei Pilsen
  • Plzeň (Bory)
  • Chrastavice bei Taus
  • Týnice in Innerböhmen
  • Dubí bei Kladno
  • Helenín (Helenenthal) in der Iglauer Sprachinsel
  • Horní Kosov (Obergoß) in der Iglauer Sprachinsel
  • Bartoušov (Pattersdorf) in der Iglauer Sprachinsel
  • Kaunitz-Kolleg in Brünn
  • Malmeritz in Brünn
  • Pohořelice (Pohrlitz), diente zuerst als Zwischenlager für den Brünner Todesmarsch

In Groß-Prag gab es 25 Lager für Deutsche. Besonders berüchtigt waren:

  • Hagibor
  • Rais-Schule
  • Stalinová
  • Stadion Strahov
  • Hloubetín

Im Raum Brüx (Most) gab es über 30 Konzentrationslager für Deutsche. Besonders berüchtigt waren:

  • Záluži (Maltheuern) Nr. 27, 28, 31, 32, 38b, Jugend- und Frauenlager 17, 18
  • Most (Brüx) Nr. 37
  • Dolní Jiřetín (Nieder-Georgenthal) Nr. 22, 25
  • Vrchoslav (Rosenthal) Nr. 33, 34
  • Litvinov (Oberleutensdorf)

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