7 min readWeil sie Deutsche sind: Tschechen-KZ Mies (bei Marienbad)

Jugendschutz
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Über das obige KZ liegen verschiedene Augenzeugenberichte der Zeitzeugen vor. Allem gemeinsam ist, dass Ende 1945 alle deutschen Einwohner von den brutalen Tschechen zusammengetrieben wurden; nur weil sie Volksdeutsche waren. Das Zusammenleben mit den Tschechen vorher wurden von allen Volksdeutschen als “gut” beschrieben. Bis einige Tschechen von den vorrückenden Russen gegen die Deutschen aufgestachelt wurden.

Das KZ Mies 

Ein Augenzeuge berichtet, dass er am 27.06.1945 von einem tschechischen Polizisten des Morgens besucht wurde, unter dem Vorwand, auf der Polizeiwache ein Protokoll zu unterschreiben, da am 24.06. bei ihm eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde. Während des Ganges vom Haus zur Wache traten plötzlich zwei weitere Polizisten hinter ihm, bewaffnet mit Knüppel. Allerdings gingen sie nicht zur Wache, sondern in einem Haus, wo der Volksdeutsche auf brutalster Art und Weise von den drei tschechischen Polizisten gefoltert wurde; weil er Deutsche war.

Auch für ihm ging es zum KZ Mies

[...]

“Ich war Professor am Obergymnasium in Mies ab 1922. Ich berichte, daß ich und meine Familie, Frau und drei Kinder, volle drei Jahre eingesperrt und in schärfster Zwangsarbeit gehalten wurden. Es wurde uns trotz wiederholter Bitten nicht eröffnet, warum wir eingesperrt bezw. in Zwangsarbeit tätig sein mußten.

Anfang Juni 1945 wurden sämtliche Lehrer, Professoren und Schüler der Mieser Unterrichts-Anstalten im Alter von 12-60 Jahren auf das Gut Malesice bei Pilsen für 10 Tage zur Zwangsarbeit ausgehoben. Nach meiner Rückkehr hat man mir persönlich nichts getan, in meinem Hause wohnte der poroucik (Leutnant) Hala. Am 24. Juni fand im Zuge einer allgemeinen von Haus zu Haus, gemeinsam mit amerikanischen Besatzungs-Truppen durchgeführten Hausdurchsuchung, auch in meinem Hause eine Durchsuchung statt.

Am 27. Juni, also 3 Tage nach der Hausdurchsuchung, kam der jüngere der beiden Gendarmen in meine Wohnung und ersuchte mich, zur Gendarmerie zur Unterzeichnung eines Protokolles, daß bei mir nichts gefunden wurde, zu kommen. Ich folgte dieser Aufforderung sofort und bemerkte nach Verlassen des Hauses, daß 2 weitere Gendarmen mit Gummiknüttel und Karabiner folgten. In der Egergasse wollte ich zur Gendarmerie abbiegen, aber da befahl mir der begleitende Gendarm weiter zu gehen. An der Einmündung zum Ringplatz bogen wir zum Rathaus ab und da sah ich, wie die beiden anderen Gendarmen knapp hinter uns waren. Vor dem Rathaus angekommen, gab mir der nebenan gehende Gendarm einen Hieb auf die linke Schulter. Unterdessen hatten die beiden anderen Gendarmen die Haustür geschlossen. Hierauf wurde ich mit Gummiknütteln und Gewehrschlägen derart geprügelt, daß ich eine Zeitlang nicht aufzustehen vermochte. Erst als ich einige Fußtritte bekam, raffte ich mich auf und wurde, da der Gefangenenaufseher nicht anwesend war, dem Militärposten vor den Arrestzellen übergeben. Derselbe hat mich korrekt behandelt. Nach Rückkehr des Gefangenenaufsehers wurde ich in Zelle 2 links im Hofe eingesperrt. Daselbst waren schon viele Bauern aus Lingau, Leiter und Oschelin. Noch am Abend desselben Tages wurde der pensionierte Oberlehrer Steinbach aus Mies und ich von einer Militärwache zum Zwangsarbeitslager (sogenanntes Internierungslager) beim Bahnhof in Mies geführt. Ununterbrochen wurden wir beide mit Fußtritten und Kolbenhieben vorwärts getrieben. Zwischen 7 und 8 Uhr abends kamen wir vollkommen erschöpft im Lager an. Wir mußten zur Personal-Aufnahme in das Gebäude hinter dem Eingang. Dort saß der Direktor des Lagers, F. M. aus Mies und der Verwalter des Lagers Kristofovec, vorher Bäckergehilfe in Mies. Nach meiner Einvernahme wandte sich M. an den Verwalter Kristofovec: "dös is der Lump, der die tschechischen Farben beschmutzt hat". (M., Hilfsarbeiter in Mies hat die tschechische Sprache überhaupt nicht beherrscht.)

Kristofovec sprang auf, nahm den Gummiknüttel, sprang auf Steinbach zu, und schon krachte es. Mit voller Wucht traf ihn der 1. Schlag über den Nacken mitten auf den Schädel. Steinbach sackte zusammen, ich mußte ihn aufheben, denn er schlug weiter auf Steinbach ein. Nach einiger Zeit, als er sich etwas erholt hatte, mußte ich ihn hinausführen. Ich berichtete dem "Kapo" des Lagers kurz, was geschehen war, worauf wir in Baracke 4 eingewiesen wurden. Decken für die Nacht wurden uns verweigert. Die Kameraden von Baracke 4 haben uns beiden bestmöglichst geholfen. Bei Nacht waren die Baracken abgesperrt. Wenn jemand heraus mußte, so mußte zuerst "straz" (Wache) gerufen werden. Dann wurde aufgesperrt und nun wurden einige Mann herausgelassen. Bei einer solchen Gelegenheit ist auch Oberlehrer Steinbach, der vollständig irre sprach und total verwirrt war, unbemerkt herausgekommen. Er fand aber den Weg nicht mehr zurück, wurde von der Wache aufgegriffen, nochmals verprügelt und in einen leeren Ziegenstall eingesperrt. Am nächsten Morgen zog man den alten Mann heraus, er wurde in das Krankenzimmer getragen und dem dortigen Sanitäter übergeben. Er hat das Bewußtsein nicht mehr erlangt. Nach einigen Tagen wurde er von seinem Sohn mit einer Kutsche abgeholt, um zu sterben.

Ich blieb im Lager Mies bis 27. August 1945. Hier mußten wir jeden Tag auf Arbeit gehen. Einmal mußte ich gemeinsam mit meinem ehemaligen Mitschüler Karl Haala, Lehrer in Gibian, zur Arbeit in die Oberschule, die jetzt von Militär belegt war. Da man wußte, daß ich an derselben Anstalt Studienrat war und Haala Lehrer in Gibian, mußten wir die Senkgrube reinigen. Zum allgemeinen Gaudium wurde ich in die Senkgrube gestoßen, der Haala Karl mußte Rotz und Auswurf sammeln. Sodann bekam er einen Hieb auf den Handrücken, sodaß ihm das Ganze über Gesicht und Rock lief.

Weiter arbeiteten wir in der ehem. Naschauerfabrik. Dort mußte ich Aborte putzen. Neben dem Abort erkannte ich meinen Radioapparat wieder. Abends war immer strenge Visite. Die Strafen waren zumeist Stehen an der Klagemauer mit zur Wand gewendeten Gesichtern. Meist brachen die älteren Leute zusammen, dann wurde früher abgeblasen. Oder wir mußten wie die Frösche im Hofe herumhüpfen. Eines Tages kam ein Transport meist junger Männer aus Wiesengrund-Dobrzan. Dieselben waren derart verprügelt, daß die Striemen auseiterten und vom Arzt Dr. Moravan geschnitten werden mußten. Diese Leute konnten die ersten Tage überhaupt nicht schlafen.

Am 27. August 1945 wurden früh um 4 Uhr 60 Mann, darunter auch ich, zum Bahnhof geführt. Dort stand schon ein großer Zug mit unseren Familienangehörigen, zusammen über 1000 Personen, alte, invalide, gebrechliche Leute usw. Der Zug setzte sich in Bewegung und fuhr über Pilsen in Richtung Prag. An der Zonengrenze wurde der Transport von den Amerikanern aufgehalten, da kranke und gebrechliche Leute mit waren. Der Zug wurde umrangiert und wir mußten 2 Tage in Chrast bei Pilsen am Rangierbahnhof stehen. Bei drückender Augusthitze durften wir kein Wasser holen. Die kleinen Kinder schrien, da sie weder Milch noch Wasser bekamen. Dann ging es wieder zurück nach Tuschkau. Dort wurden einige Leute von den Amerikanern ausgesondert, der übrige Transport ging dann über Prag nach Tschaslau in Ostböhmen, wo wir nach 4 Tagen, ohne Verpflegung und Wasser bekommen zu haben, ankamen und in der Landwirtschaft arbeiten mußten.”

KZ Mies: Erschießung von Deutschen

Ein damals kleiner Junge musste miterleben, wie seine Eltern und Geschwistern mitsamt weiteren 1500 Volksdeutschen von der tschechischen KZ-Lagerwache erschossen wurden. Anschließend mussten er und andere Insassen die Gräber für die Opfer ausheben.

[...]

“Ich wurde am 27. 11. 45 gemeinsam mit meinen Eltern Karl und Lina, Fleischermeister in Mies, in das Lager Mies gebracht. Am selben Tag wurden ungefähr 1500 Personen diesem Lager zugeführt. Nach 3 Tagen Aufenthalt, während der wir an Verpflegung fast nichts erhielten, wurden am 30. 11. 45 nachmittags gegen 4 Uhr 25 Personen dieses Lagers 100 in vom Lager entfernt, erschossen.

Ich habe dieser Erschießung vom Lager aus zusehen können. Aus welchen Gründen diese Erschießungen erfolgt sind, ist mir nicht bekannt. Unter diesen Personen befanden sich auch meine Eltern und 2 weitere Personen, die mir aus unserem Geschäft als Kunden bekannt waren und zwar ein Herr Hans Sturba, ungefähr 50 Jahre, Rentner, zuletzt wohnhaft in Mies und eine Frau Morger, ungefähr 20 Jahre, gleichfalls wohnhaft in Mies. Die übrigen Personen waren mir nicht bekannt.

Die Erschießungen wurden von tschechischem Militär durchgeführt. Nach der Erschießung wurden 10 Personen aus dem Lager, darunter auch ich, zum Eingraben der Leichen kommandiert, dabei stellte ich fest, daß von den Erschossenen 18 Männer und 7 Frauen waren.

Am 1. 12. 45 entfloh ich nachts aus dem Lager und bin über Marienbad-Asch-Rehau-Kulmbach nach Bayreuth gekommen.”

weiterer Quellnachweis zensiert von JUGENDSCHUTZ.net

abgerufen am 05.02.19 um 11.40 h

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Falsche Propheten

Klimawandel, Gräte Thunfisch und ihre Endzeitbotschaften, Harald Lesch und seine Weltallmärchen, die Grünen und die Linken mit ihren erneuerbaren Energien, und das daraus abgeleitete Heil für die Welt - allesamt falsche Propheten, die uns verleiten sollen. Wir sollen vom Herrn abfallen und das Tier, dem Satan, anbeten und ihm folgen.

In der Offenbarung des Johannes wird gewarnt: “Es werden falsche Propheten erscheinen, die vorgeben, Jesus Christus zu sein; glaubt ihren Worten nicht, denn sie werden Euch in die Irre leiten; vertraut auf mir, dem Herrn!” [sinngemäß wiedergegeben]

Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis12 hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666

¹https://www.bibleserver.com/text/ELB/Offenbarung13%2C11-15

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