Weil sie Deutsche sind – Malmedy-Lüge 16.12.1944

Vorfeld

Bei diesem Vorfall in Malmedy gab es zwei Sichtweisen, einmal die deutsche und die amerikanische, wobei die Besatzer letztendlich einseitig diktierten, was hier die “Wahrheit” war.

Im Herbst 1944 wurden westlich Kölns neue deutsche Truppen aufgestellt, die am 16.12.1944 gemeinsam mit Heer und Luftwaffe zur Ardennenoffensive antraten.

Nachweislich erging am 11.12.1944 der Operationsbefehl, dass alle Gefangenen zur den “hinteren Reihen hindurch” gereicht werden sollten, vereinfacht ausgedrückt.

Gruppe “Peiper” 17.12.1944, 10.00 h

Diese Gruppe hatte zu diesem Zeitpunkt Feindkontakt mit amerikanischen Invasoren und in Anlehnung des geltenden Angriffsbefehls sofort das Feuer auf die Invasoren eröffnet. Die feindlichen Invasoren gerieten in Panik und wurden “kopflos”. Sie rannten davon, so dass für die deutschen Verteidiger der Gruppe “Peiper” die Angelegenheit erledigt schien.

Erneuter Kontakt Nachfolgetruppe

Die nachrückende deutsche Truppe hatte erneuten Feindkontakt mit den amerikanischen feindlichen Invasoren, auch diese eröffnete befehlsgemäß das Feuer auf die Feinde. Der Leutnant Lary befahl seinen Soldaten, sich nicht den Deutschen zu ergeben und so eröffneten die feindlichen Invasoren das Feuer auf die deutschen Soldaten. 

Was ab hier genau dort geschah, weiß letztendlich Niemand. Für die Deutschen war der Fall offensichtlich erledigt, sie zogen weiter, so dass sich die weitere nachfolgende Truppe mit den Invasoren befasste, denn die Offensive lief ja weiter.

Fakt: Tote Amerikaner, 02/1945

Fakt ist allerdings, dass die 1. amerikanische Armee in 02/1945 genau an dieser Stelle 71 amerikanische Invasoren tot auffand. Der Tod fand durch Schuss- und Splitterverletzungen statt. Fakt ist ferner, dass Niemand weiß, wer die Invasoren erschoss, denn es gab weder Zeugen noch Überlebende.

Propaganda lief an

Kriegsverbrecher Eisenhower nutzte diesen Vorfall aus und ließ vermelden, die Deutschen hätten amerikanische Kriegsgefangene vorsätzlich hingerichtet.

[...]„Die beiden Panzer nahmen ihn, (den amerik. Serganten) zwischen ihre Flanken in die Mitte (...) der eine gab auf der linken Kette Gas, der andere auf der rechten. Als die Panzer weiter rollten fielen Fleischbrocken von ihren Ketten ab.“[...]

Der Prozeß gegen die Gruppe “Peiper” 1946

Fakt ist weiter, dass die Gruppe “Peiper” nachfolgend noch weitere Gefangene machte, ein Gefangener sagte im Prozess FÜR Peiper aus!

Die Truppe wurde 1946 vor einem amerikanischen Scheingericht gestellt und angeklagt. Im Vorfeld wurden alle Angeklagten von den “Befreiern” bestalisch gefoltert und misshandelt:

[...]” Zur Förderung der Zermürbung waren die Angeklagten stets in Dunkelhaft. Die Nachtruhe wurde laufend gestört.

Zur Vorbereitung auf Verhöre gab es Schläge mit der Faust und mit Metallstangen, weiterhin Fußtritte gegen Schienbeine und Geschlechtsteile, Quälereien, Schläge und Umherstoßen unter blutverschmierten Kapuzen, stundenlanges Wartenlassen in Achtung-Stellung oder mit erhobenen Armen unter den Kapuzen sowie Zigaretten- und Zigarrenausdrücken auf der Brust.

Während des Verhörs:

Brutalste Mißhandlungen mit schweren Verletzungen, häufig Schläge und Tritte bis zum Eintritt der Bewußtlosigkeit.

Als „wirksamere“ Verhörmethoden:

Scheinverhandlungen als Schnellgericht mit Todesurteilen bei Kruzifix und Kerzen mit falschen Zeugen, falschen Eiden, gefälschten schriftlichen Aussagen unter Nutzung von amerikanischen Offiziersuniformen.

Als stärkstes Mittel:

Scheinhinrichtungen mit Kapuze mit Anziehen des Strickes bis zum Eintritt der Bewußtlosigkeit nach Aufforderung zum Äußern eines letzten Wunsches in Anwesenheit eines „Priesters“.

Mit Hilfe dieser Gerichtspraktiken wurden die „Geständnisse“, die sogenannten „statements“, erreicht, die von der Anklage dem Gericht vorgelegt, vom Gericht als Beweismittel anerkannt und auf Grundlage derer die Urteile gesprochen wurden.

Drei deutsche Soldaten, welche mit Spuren schwerster Misshandlungen aufgefunden wurden, verübten nachweislich Suizid. Bei sieben weiteren Toten während der Vernehmungen ist Suizid wahrscheinlich.”[...]

Nach einem Aussieben wurden die unerfahrenen jungen Soldaten, 74 Mann, angeklagt. Alle waren unter 20 Jahre. Durch Folter wurden von den Deutschen Geständnisse erpresst. 

Das erwünschte Urteil

Das Urteil stand bereits anfangs fest und lautet “schuldig”, 71 amerikanische Soldaten erschossen zu haben.

Es wurden verurteilt:

  • 43 Angeklagte zum Tode durch den Strang
  • 22 Angeklagte zu lebenslänglicher Haft
  • 2 Angeklagte zu 20 jähriger Haft
  • 1 Angeklagter zu 15 jähriger Haft
  • 5 Angeklagte zu 10 jähriger Haft

Nachspiel

Nachfolgend wurden sowohl auf deutscher als auch auf amerikanischer Seite Untersuchungsausschüsse eingesetzt, die die Sache “Malmedy” genauer untersuchen sollten.

Es stellte sich heraus, dass sämtliche Geständnisse durch Folter erpresst wurden und die Angeklagten unschuldig waren:

[...]” Richter van Roden berichtete auch, daß Oberstleutnant Ellis und Leutnant Perl von der amerikanischen Anklagebehörde als Beschönigung für die ihnen zur Last gelegten Grausamkeiten angegeben hatten, daß auf andere Art Beweise nicht zu erhalten gewesen seien. 

Perl erklärte: ‚Wir hatten harte Nüsse zu knacken und mußten uns dazu überzeugender Methoden bedienen.‘ Perl gab auch zu, daß zu diesen überzeugenden Methoden Gewaltanwendung und Scheingerichtsverfahren gehörten und daß die Malmedy-Fälle aufgrund von Geständnissen behandelt wurden, die mit Hilfe derartiger Methoden beschafft worden waren. 

[...] Leider bereiteten die Untersuchungen der Richter van Roden und Simpson und deren Enthüllungen über diese beschämenden Vorfälle den Hinrichtungen derjenigen Deutschen kein Ende, die aufgrund unter Folterungen erpresster Beweise zum Tode verurteilt worden waren. 

General Clay hatte zwar bereits die über einige der Verurteilten verhängten Strafen gemildert, es hatte aber den Anschein, als habe ihn das Geschrei der amerikanischen Presse gezwungen, die Hinrichtungen weitergehen zu lassen, statt eine Prüfung aller Verurteilten anzuordnen.“[...]

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