Weil sie Deutsche sind – deutsche Geschichte 1871 – 1945 (ohne Umerziehungs-Propaganda)

Die deutsche Geschichte 1871 - 1945 ohne Umerziehungs-Propaganda lautet in Kürze wie folgt:

 

Man sagt: ”Der Sieger schreibt die Geschichte!”

Dies trifft auch auf die deutsche Geschichte seit 1914 zu. In allen deutschen Geschichtsbüchern steht seit 1914 geschrieben, dass das Deutsche Reich die Alleinschuld an den 1. Weltkrieg und seit 1945 auch an dem 2. Weltkrieg habe. 

Seit 1914 wurde den Deutschen in einer Gehirnwäsche gleich in allen Medien eingetrichtert, wie kriegslüstern sie seien, und dass sie sich für die verschuldeten zwei Weltkriege in aller Zeit zu schämen hätten. Dies waren die Folgen der “Umerziehung” der Deutschen durch die Amerikaner.

Die Deutschen schenkten der Lehre der Umerziehung Glauben. Sie hatten die vermeintliche deutsche Geschichte in ihren Hirnen eingepflanzt bekommen. Andere alternative Geschichtsmeinungen wurden mit der Waffe “Volksverhetzung” oder dem Totschlagargument “Nazi” platt gemacht.

Die deutsche Nationalidentität wurde von den Siegermächten seit 1918 vernichtet. Man musste sich als Deutscher für seine vermeintlichen Sünden schämen. Man sollte sich stets schämen, Deutscher zu sein und Deutsch zu denken und zu fühlen. Menschen, Deutsche, die zu recht stolz auf ihrer Abstammung als Deutsche sind, werden als “Neonazis” beschimpft.

Parteien, die die deutsche Nationalität und die deutschen Interessen vertreten, werden als “rechtsextrem” abgetan. Niemand machte sich die Mühe, und hatte den Mut, die wahren Hintergründe der zwei Weltkriege zu hinterfragen. 

Denn die Wahrheit ist: Das Deutsche Reich hatte niemals die zwei Weltkriege angezettelt und trug daher keinerlei Schuld an die Folgen der Weltkriege!

Der erste Weltkrieg wurde von Österreich-Ungarn gegen Serbien erklärt. Das Kaiserreich kam nur seiner Bündnispflicht gegenüber Österreich-Ungarn nach und trat an dessen Seite in den Krieg ein. Auch andere europäische Staaten kamen in der Folge ihren Bündnispflichten nach.

Der zweite Weltkrieg wurde nicht vom Deutschen Reich erklärt. Auf europäischem Boden ist Sowjet-Sowjet-Russland für den Beginn des 2. Weltkrieges verantwortlich, das ohne eine Kriegserklärung in Finnland einmarschierte.

Das Deutsche Reich strebte nicht nach Krieg. Es wollte friedlich mit seinen Nachbarn leben. Diese standen jedoch hufescharend an seinen Landesgrenzen, um sich das friedliche Deutsche Reich einzuverleiben.

1.1 VORGESCHICHTE 

Warum hassten die Völker die Deutschen so sehr, dass sie deren vollständige Vernichtung anstrebten oder noch anstreben? Denn die gesellschaftliche, nationale und wirtschaftliche Vernichtung der Deutschen wurde bis heute fortgesetzt. Man sollte sich fragen, weshalb die Deutschen bei der jetzigen Fußball-WM (2016) keine deutschen Nationalflaggen hieven sollten.

Warum sollten die Deutschen vernichtet werden? Warum sollte die deutsche Wirtschaft zerstört werden?

Warum dieser Hass?

Weshalb erklärten dreiundfünfzig Staaten Krieg gegen das Deutsche Reich? Es gab damals nur sechzig Staaten auf der Welt.

Es ist eine historische Tatsache, dass die Großmächte (VSA, Frankreich, England und Sowjet-Russland) die vollständige Vernichtung der deutschen Bevölkerung, und der deutschen Wirtschaft beschlossen, weil auf deutschem Boden kein Krieg mehr entstehen sollte. Die deutsche Wirtschaft gefährdete die Wirtschaft der Siegermächte des ersten Weltkrieges, deshalb sollte die deutsche Wirtschaft zerschlagen werden.

Bevor wir beginnen, müssen wir einen Blick zurück auf den Beginn des Deutschen Reiches werfen, zurück zum Jahre 1871 und anschließend auf das Jahr 1918. 

  1. Frankreich hatte den Krieg gegen das Deutsche Kaiserreich verloren. Im Spiegelsaal von Versailles wurde König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser gekrönt.

Frankreich wurde mit der Krönung eines deutschen Kaisers ausgerechnet in Versailles zutiefst gedemütigt. Es war verständlich, dass Frankreich nach Rache für diese nationale Demütigung durch das Deutsche Reich rief. Frankreich wartete fortan nur auf den richtigen Zeitpunkt, um sich hierfür an das Deutsche Reich zu rächen und diesem diese Demütigung zurückzuzahlen.

Diese Gelegenheit bot sich schließlich im Jahre 1918.

1918: Am 11.11.1918 kapitulierte das Deutsche Reich, der 1. Weltkrieg war zu Ende. Das Deutsche Reich lag wirtschaftlich zerschlagen am Boden. Millionen Deutsche hungerten, Seuchen und Krankheiten schlugen um sich. Die Deutschen wollten keine Fortsetzung der Kriegshandlungen, denn die Nahrungsmittelversorgung stand jetzt im Vordergrund.

Dennoch sollte die deutsche Marine zu einem letzten Schlag gegen die englische Flotte auslaufen und die britische Marine schlagen. Es ging um die deutsche Ehre. Die einfachen Matrosen hatten, wie das deutsche Volk, allerdings genug vom Krieg und verweigerten den Befehl. Wir Alle wissen, dass der Matrosenaufstand von Kiel die Folge war. Binnen weniger Tage griff der Matrosenaufstand in Deutschland um sich, Arbeiter- und Soldatenräte wurden gegründet, die Reichsregierung trat zurück. Auch der deutsche Kaiser musste letztendlich widerwillig zurücktreten. Es wurde die  Weimarer Republik als Nachfolgerin des Deutschen Kaiserreiches gegründet. Die erste demokratische Regierung unter Friedrich Ebert als Reichspräsident.

Frankreich erhielt nun die Gelegenheit, sich an das Deutsche Kaiserreich für seine Demütigung zu rächen. Die Siegermächte, VSA, Frankreich, England und Sowjet-Russland, stellten sehr harte Bedingungen für die Anerkennung der deutschen Kapitulation.

Die deutsche Reichsregierung kam allen Forderungen des VSA-Präsidenten nach, denn die Kriegshandlungen  an der Front gingen weiter. Dennoch verlangte der VSA-Präsident die Abdankung des deutschen Kaisers und die sofortige Einsetzung einer demokratischen deutschen Reichsregierung. Die Erfüllung dieser Forderung war deutlich schwieriger, denn der deutsche Kaiser dachte gar nicht an seiner Abdankung. Vielmehr wollte er an der Spitze mit der von der Westfront zurückströmenden Reichswehr zurück nach Berlin reiten, und mit den Soldaten dort für Recht und Ordnung sorgen.

Der amtierende Reichskanzler Max von Baden hatte jedoch keine Zeit mehr. Der deutsche Kaiser musste sofort abdanken, denn die Siegermächte drohten mit dem  Einmarsch in Deutschland und der Fortsetzung aller Kampfhandlungen an der Front. In seiner Not erklärte er eigenmächtig öffentlich die Abdankung des deutschen Kaisers und übergab ebenso eigenmächtig die Regierung an Friedrich Ebert als Kanzler. Der Kaiser schäumte vor Wut, sah jedoch zwei Wochen später die Notwendigkeit seiner Abdankung ein. Er unterschrieb in Spa seine Abdankungserklärung als Kaiser und König.

Bereits am 03.03.1918 konnte mit Sowjet-Russland zwischenzeitlich Frieden geschlossen werden. Denn in Sowjet-Russland tobte ein Bürgerkrieg, die russische Kaiserfamilie wurde getötet, an der Ostgrenze tobte ein Krieg mit Japan. Weder dem Deutsche Reich noch Sowjet-Russland lag etwas an der Fortsetzung der Kriegshandlungen. Es wurde der Friedensvertrag von Brest-Litowsk unterzeichnet.

Der deutsche Kaiser trat zurück, die Regierung übernahm eine demokratische Regierung. Die Siegermächte diktierten der Weimarer Republik den Diktatfrieden von Versailles.

Wesentlich war hier, dass dem Deutschen Reich die alleinige Kriegsschuld am ersten Weltkrieg aufgebürdet wurde. Die deutsche Wirtschaft sollte vollkommen zerschlagen werden, die Weimarer Republik durch unmöglich zu erfüllende Zahlungsbedingungen nie mehr auf die Beine kommen. 

Ebert hatte keine andere Wahl. Er musste diesen Schandfrieden unterzeichnen. Tatsächlich lag die deutsche Wirtschaft geplättet am Boden. Es herrschten Hungersnöte, Millionen Männer waren im Krieg gestorben, verwundet oder vermisst. Letztendlich wurde der Vertrag von Deutschland unterzeichnet. 

Die wesentlichen Punkte im Versailler Diktatfrieden  waren: [2]

  • Deutschland muss Elsass und Lothringen an Frankreich abgeben.
  • Deutschland muss Westpreußen und Posen an Polen abgeben.
  • Frankreich besetzt das Rheinland und das Saargebiet für 15 Jahre.
  • Deutschland darf in einem 50 km langen Streifen rechts vom Rhein keine Soldaten stationieren.
  • Österreich und Deutschland dürfen sich nicht zusammenschließen.
  • In Deutschland darf es keine allgemeine Wehrpflicht geben. Es darf nur noch ein Berufsheer von 100000 Mann behalten.
  • Deutschland darf keine Panzer, U-Boote, Schlachtschiffe oder Kriegsflugzeuge besitzen.
  • Deutschland verliert alles Vermögen im Ausland.
  • Deutschland muss jahrzehntelang sehr hohe Kriegsentschädigungen (=Reparationen) zahlen.
  • Deutschland muss anerkennen, dass es allein Schuld am Ausbruch des Krieges und an all seinen Folgen trägt.
  • Deutschland muss alle Kolonien abtreten.

Frankreich hatte sich mit diesem Vertrag für die Schmach von 1871 an das Deutsche Reich gerächt.

England hatte sein Ziel, die Vernichtung der Deutschen und der Zerschlagung der deutschen Wirtschaft, erreicht.

Die VSA konnten ihre Absatzmärkte mit der Weimarer Republik erweitern.

Sowjet-Russland kämpfte mit internen Problemen.

Diese Forderungen wurden erfüllt. Die Wirtschaft kam durch Strafzahlungen nicht mehr so recht in Gang. Die Deutschen wollten keine Demokratie und lehnten das demokratische System ab, mußten allerdings mit dieser ungewohnten Neuerung leben. Von 1918 bis 1933 reihten sich eine Reichsregierung an die andere an, das politische System kam zum Erliegen. Reichspräsident Hindenburg riß das Regierungsruder an sich, um ein gänzliches Chaos zu verhindern und regierte seinerseits mit den Notverordnungen.

Es herrschten Not, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit.

Adolf Hitler wird deutscher Reichskanzler 

Wir kommen nun langsam zum Wesentlichen. Wir hatten die Vorgeschichte erfahren und gelernt, dass Deutschland durch unmöglich zu erfüllende Kapitulationsauflagen und Strafzahlungen der Siegermächte langfristig gesellschaftlich und wirtschaftlich geschadet werden sollte.

Die Folgen dieser Auflagen waren, dass die Wirtschaft nicht richtig in Gang kam und Millionen Deutsche keine Arbeit fanden. Die Schlangen vor den Arbeitsämtern reichten um mehrere Häuserblocks. Durch die einsetzende Inflation der deutschen Wirtschaft stiegen die Lebensmittelpreise, so dass zur Stabilisation immer mehr Geldscheine mit immer höheren Scheinwerten gedruckt wurde.  Die Arbeiter mussten am Zahltag ihr Wochenlohn mit Schubkarren zum Laden fahren und dort Schlange stehen. Denn es gab in den Läden immer weniger zu immer höheren Preisen zu kaufen. Die Wartenden bangten darum, dass ihr Schubkarrengeld, als sie an der Reihe der Kaufenden kamen, noch für ein Kanten Brot ausreichte, denn die Preise änderten sich sekündlich.

Immer weniger Menschen konnten diese Preise für Lebensmittel zahlen. Millionen Menschen hungerten, waren arbeitslos und sahen düster in ihre Zukunft. Es herrschte Mutlosigkeit und Ärger auf die unfähige Reichsregierung. Und Hass auf die Siegermächte.

Diese erfreute die verzweifelte Gesamtlage der Deutschen, sie hatten ihr gestecktes Ziel erreicht und sahen sich fast am Ziel. Doch sie sollten sich täuschen. Denn was nicht für möglich gehalten wurde, geschah wie durch ein Wunder: Adolf Hitler wurde Reichskanzler.

Dieser versprach den Deutschen Wohlstand, Arbeit und vor Allem die Rückabwicklung der Diktatauflagen der Siegermächte, notfalls mit Gewalt. Er setzte die Strafzahlungen für die deutsche Kriegsschuld an den Siegermächten aus und nutzte das zurückbehaltene Geld für den Aufbau der deutschen Wirtschaft.

Er erkannte, dass die unfähige demokratische deutsche Regierung schuld an das Debakel der Deutschen war und nur eine stramme, schlanke Regierung den Deutschen aus ihrer Notlage retten wird. Hitler begann daher mit dem Umbau der Regierung. Die Entscheidungsgewalt lag nunmehr in einer Person - Hitler. Die öffentliche Verwaltung wurde gestrafft. Erste Erfolge zeichneten sich ab. Die Gesamtlage der Deutschen besserte sich.

Adolf Hitler vergab öffentliche Aufträge an die Privatwirtschaft, ließ Autobahnen bauen sowie Eisenbahnlinien und Brücken. Landflächen wurden aufwändig trockengelegt. Die Privatwirtschaft strebte auf, es herrschte erstmals Vollbeschäftigung. Die Arbeiter konnten sich nunmehr Güter leisten, deren Kauf vormals undenkbar war. Der Konsum vermehrte sich, die Wirtschaft wuchs. Durch die Urlaubsgesellschaft “Kraft durch Freude” war es den Arbeitern erstmals möglich, Urlaubsreisen zu buchen. Eine Sensation.

Die deutsche Wirtschaft wuchs und wuchs. Sie wurde für Deutschlands Nachbarn zu kräftig. Deutsche Exportprodukte mit der Marke “Made in Germany” verdrängten auf dem Weltmarkt mehr und mehr englische Produkte, in Folge ging der britische Gesamtexport jährlich deutlich zurück. Diese Entwicklung musste gestoppt werden. Ziel war es, die deutsche Wirtschaft zu zerschlagen.

Endgültig. Für alle Zeiten.

Das Deutsche Reich von 1933 - 1939 ¹

Eine zeitliche Abfolge der historischen Entwicklung

Schauen wir uns erstmals die wirtschaftlichen, und vor Allem politischen, Ereignisse in dem Zeitraum von 1933 - 1938 an. Wir müssen zunächst verstehen, welche Entwicklungen es im Deutschen Reich in diesem Zeitraum gab, bevor wir die wirklichen Hintergründe für diesen Zeitraum aufdecken, die die Siegermächte hinter dem Rücken des Deutschen Reiches planten.

Ab 1933 gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung, es gab eine vorwiegend Konsumproduktion. Die deutsche Wirtschaft wurde für Rüstung optimiert. Es herrschte Vollbeschäftigung und eine gesellschaftliche Hochstimmung entstand, zur Freude Hitlers und seinen Zielen.

Diese unerfreuliche deutsche Entwicklung wurde von seinen Nachbarn mit größtem Missmut und Misstrauen beobachtet, denn Deutschland schien sich erneut zu erholen. Zudem besaß Deutschland die Unverschämtheit, seine Strafzahlungen einseitig auszusetzen.²

Hitler hielt sich außenpolitisch zurück. Er wusste, dass Deutschland streng von seinen Nachbarn beobachtet wurde und wollte keinen Anlass für Feindseligkeiten geben. Als er jedoch mit der Zeit begriff, dass seine außenpolitische Zurückhaltung nicht auf fruchtbaren Boden fiel und die Provokationen der Nachbarn stiegen, sah er keinerlei Anlass mehr, sich auf irgendeine Art und Weise politisch und wirtschaftlich zurückzuhalten.

Er setzte nunmehr seine außenpolitischen Wahlkampf-Versprechungen an das deutsche Volk Schlag auf Schlag um, denn er wollte und musste keine Rücksicht auf seine Grenznachbarn mehr geben.

Und so setzte Hitler seine ursprünglichen und wirklichen Pläne um. Die Volksdeutschen heim ins  Reich zu holen - um jeden Preis und ohne Rücksicht auf innerdeutsche oder ausländische Widerstände gegen seine Kriegspolitik, die nun begann.

Saarland [3]

Gemäß Bedingung des Versailler Vertrages ging das Saarland 1920 für 15 Jahre an Frankreich über. 1935 endete diese Frist. Die Saarländer konnten nunmehr in einer Volksabstimmung entscheiden, ob sie fortan zu Frankreich oder zum Deutschen Reich gehören wollten. Frankreich war sich sicher, dass die Entscheidung auf Frankreich fallen würde, da das Saarland für Frankreich wirtschaftlich bedeutend war. Am 13.01.1935 fiel die Entscheidung der Saarländer dagegen zu knapp 90% auf das Deutsche Reich. Frankreich wurde erneut gedemütigt. Am 01.03.1935 erfolgte die Übergabe des Saarlandes an das Deutsche Reich.

Das Ruhrgebiet und das Rheinland [4]

Gemäß des Versailler Vertrages wurde das Ruhrgebiet entmilitarisiert, dass bedeutet, dass sich die Reichswehr gänzlich aus dem Ruhrgebiet zurückziehen musste. In den folgenden Jahren konnte die Weimarer Republik die unmöglich einzuhaltenden Strafzahlungen an die Siegermächte nicht mehr bedienen, so dass in Folge dessen zweimal das Ruhrgebiet von Frankreich und von Belgien militärisch besetzt wurde: 1921 und 1923.

Im Jahre 1925 wurde in Locarno von den beteiligten Siegermächten und der Weimarer Republik vereinbart, dass zukünftig keinerlei Verträge gegeneinander abgeschlossen werden sollten. 

Locarno-Verträge [5]

[...]“Die Locarno-Verträge, die am 16. Oktober 1925 zwischen den wichtigsten europäischen Staaten (mit Ausnahme der Sowjetunion) geschlossen wurden, legten eine gemeinsame Sicherheitsregelung gemäß dem Prinzip der friedlichen Streitschlichtung fest und fügten sie in den Rahmen des Völkerbundes ein.”[...]

Im Wesentlichen wurden die bestehenden Landesgrenzen gegenseitig garantiert und vereinbart, dass keine Verträge gegeneinander vereinbart werden.

Im Jahre 1935 allerdings wurde Hitler offenbart, dass Frankreich mit Sowjet-Russland einen Beistandspakt GEGEN das Deutsche Reich unterzeichnet hatte. Dies ist ein bewußter Vertragsbruch des Locarno-Vertrages von 1925.

In Folge dessen sah sich Hitler ab 1935 auch nicht mehr an die Bedingungen des Locarno-Vertrages gebunden.

Hitler verhandelte daher seinerseits mit der Republik Polen und Beide unterzeichneten einen Nichtangriffspakt gegen Frankreich.

Am 07.03.1936 marschierten deutschen Truppen in das Ruhrgebiet und in das Rheinland ein und wurden dort von der Bevölkerung jubelnd empfangen.

Versailles-Vertrag und die deutsche Abrüstung ²

Im Versailles Vertrag war klar von allen Vertragspartnern eine militärische Abrüstung vereinbart. Als erster Staat sollte das Deutsche Reich bzw. die Weimarer Republik ihre Reichswehr abrüsten. Sodann sollten die anderen Vertragspartner ihr Militär abrüsten. Die Weimarer Republik kam dieser Auflage vollumfänglich nach.

  • Das deutsche Heer wurde auf 100.000 Mann reduziert;
  • Die deutsche Marine wurde auf 15.000 Mann reduziert und
  • die Luftwaffe gänzlich abgerüstet.

Als nun Frankreich, England und die VSA ihrerseits ihr Militär abrüsten sollten, folgten nur fadenscheinige Ausreden und Hinhalteversprechen.

Denn England, Frankreich und die VSA dachten gar nicht an Abrüstung, sondern rüsteten ihrerseits beständig gegen das Deutsche Reich auf. Sie modernisierten sogar ihre Truppen vollständig. Im Jahre 1933 war das Deutsche Reich den Siegermächten 12-fach unterlegen. Zählt man die Reserve hinzu, sogar 1:97!

Der Deutschen Reichswehr standen 1933 Folgendes gegenüber: [6]

Heer: Einwohner: Luftwaffe:

Franzosen: 655.000 4.5 Millionen 3.100 Fliegern

Belgier: 66.000 0.6 Millionen/England: 1.800 Fliegern

Polen: 298.000 3.2 Millionen 700 Fliegern

Litauer: 32.000 0.15 Millionen/VSA: 1.800 Fliegern

Russen: 885.000 --- /Italien: 1.700 Fliegern

Tschechen: --- 1.3 Millionen 670 Fliegern

Zu Hitlers großem Entsetzen erfuhr er, dass die Siegermächte gegen das Deutsche Reich ihr Militär aufrüsteten und modernisierten, obwohl sie gemäß des Versailler-Vertrages abrüsten sollten.

Um dem drohenden Einmarsch der Siegermächte in das Deutsche Reich zu verhindern, sah Hitler nur die Möglichkeit, die Reichswehr umgehend aufzurüsten.

Österreich [7]

Im Versailler Vertrag wurde Österreich vom Deutschen Reich abgetrennt. Im Vertrag war ein Anschlussverbot Österreich an die Weimarer Republik enthalten. Dennoch gab es in Österreich zahlreiche Anschlußbestrebungen an das Deutsche Reich, die von den Siegermächten stets untersagt wurden.

Aus Hitlers Sicht waren Österreich und das Deutsche Reich eine Einheit, die einen Gesamtstaat bildeten. 1938 gab es in Österreich eine sehr starke Volksbestrebung, die den Beitritt zum Deutschen Reich verlangte. 

Der österreichische Kanzler wollte diese Bestrebung mit einer Volksabstimmung unterlaufen. Am 09.03.1938 ließ er daher verlauten, dass es am 13.03.1938, also nur vier Tage später, eine Volksabstimmung über die Frage gäbe, ob Österreich sich dem Deutschen Reich anschließt oder nicht. Die Vorbereitungsfrist war für eine erfolgreiche Volksabstimmung viel zu kurz. 

Die Abstimmungszettel enthielten nur ein “NEIN” zum Beitritt. Wer mit “JA” stimmen wollte, musste ein eigenes Blatt zur Abstimmung mitbringen. Erschwerend kam hinzu, dass Angestellte in Staatsbetrieben nur mit “NEIN” stimmen durften, außerdem erfolgte die  Wahl in Staatsbetrieben namentlich und die Abstimmungszettel mussten dem Vorgesetzten zur Kontrolle vorgezeigt werden.

Der österreichische Innenminister protestierte gegen diese Art der Volksabstimmung beim österreichischen Kanzler, fand bei diesem jedoch kein Gehör. In seiner Not wandte er sich daher an seinem deutschen Amtskollegen, Reichsinnenminister Göring, und bat um militärische Hilfe.

Bei diesem und dem deutschen Reichskanzler Hitler fand er letztendlich offenes Gehör. Göring drohte dem österreichischen Kanzler mit einem deutschen Einmarsch, wenn diese Volksabstimmung nicht sofort abgebrochen würde. Der österreichische Kanzler trat im Anschluss zurück. 

Die deutsche Reichswehr marschierte später friedlich in Österreich ein und wurde von den Österreichern stürmisch und erleichtert empfangen. In einer nachgeholten Volksabstimmung sprachen sich sagenhafte 99 % der Österreicher für einen friedlichen Anschluß an das Deutsche Reich aus.

Hitler war sich bewusst, dass dieser Anschluss von den Siegermächten argwöhnisch verfolgt wurde. Um diplomatisch zu beweisen, dass es sich hierbei um einen friedlichen Reichsanschluss handelte, marschierten daher österreichische Soldaten in München ein und wurden von den Münchnern ebenso freudig empfangen.

Tschechoslowakei und die Sudetendeutschen [8]

Die Tschechoslowakei war ein Kunstgebilde aus Tschechien und der Slowakei, sie bildete ein Viel-Völker-Staat aus verschiedenen Völkern, darunter auch den 3.1 Millionen Sudetendeutschen.

Im September 1938 kam es zu verschiedenen Pogromen von Tschechen gegen den Sudetendeutschen, wobei Tausende Sudetendeutschen starben. In Folge dessen verlangten die Sudetendeutschen den Anschluss vom Sudetenland an das Deutsche Reich. Um das Anschlussbegehren der Sudetendeutschen ans Reich zu verhindern, wurden über dreizehn deutschen Gebieten in der Tschechoslowakei das Kriegsrecht verhängt. 

Letztendlich erfolgte die Übergabe der deutschen Gebiete und der Sudetendeutschen an das Deutsche Reich. In der Konferenz von München stimmten England, Frankreich und Italien dem Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich zu. 

Das sog. “Memelland” [9]

Das Memelland stand unter der Verwaltung des Völkerbundes und wurde gemäß des Versailler Vertrags aus dem Deutschen Reich entrissen. 1920 marschierte Litauen in das Memelland völkerrechtswidrig ein und annektierte es. 

Frankreich und England bestätigten das Eigentumsrecht Litauens an das Memelland nicht. Es kam zum Protest des Deutschen Reiches gegen die widerrechtliche Annektierung Litauens. Am 22.03.1939 kam es zur Übergabe des Memellandes an das Deutsche Reich. In diesem wurde eine Freihandelszone mit Polen vereinbart, um Polen die Überlassung des Memellandes an das Deutsche Reich schmackhaft zu machen.

Dennoch fühlte sich Polen durch diese Entwicklung bedroht.

Polen [10]

Polen wurden Posen und einen Korridor zur Ostsee zugesprochen. Danzig und Ostpreußen wurden der Verwaltung des Völkerbundes übergeben und aus dem Deutschen Reich herausgelöst. Der polnische Korridor trennte Danzig und vor Allem Ostpreußen vom Deutschen Reich. Beide Teilstaaten waren jedoch wirtschaftlich vom Deutschen Reich abhängig, insbesondere Ostpreußen war auf regelmäßige Warenlieferungen des Deutschen Reiches angewiesen. 

Für die Versorgung Ostpreußens und Danzigs verlangte Polen vom Deutschen Reich Gebühren; dies war im Versailler Vertrag vereinbart. Die Gebühren waren in Zloty, der polnischen Währung und nicht in Mark, zu entrichten. 11

Für das Deutsche Reich wurde es zunehmend schwerer, in dieser Währung die notwendigen Gebühren an Polen zu entrichten. Schließlich gelang es dem Deutschen Reich nur noch, die Gebühren in Mark an Polen zu entrichten, was Polen als Vertragsbruch ansah und nach und nach die Eisenbahnlinien für deutsche Züge nach Ostpreußen sperrte. Die lebenswichtigen Versorgungslinien nach Ostpreußen wurden von Polen gekappt.12

Dies war die diplomatische Gesamtlage der Verhandlungen mit Polen in Kurzfassung. Hitler bot verschiedene diplomatische Angebote an Polen an, welche von polnischer Seite stets abgelehnt wurden.

Zwischenzeitlich bildeten Danzig und Ostpreußen die Konfliktpunkte zwischen dem Deutschen Reich und Polen. Es kam zu keiner rechten Lösung des Konflikts.

In Danzig verlangten 97 % der Deutschen den Anschluss an das Deutsche Reich, doch die Siegermächte, vertreten im Völkerbund, lehnten das Begehren ab. 

1936 drohte Polen mit der Totalabriegelung von Ostpreußen von den deutschen Versorgungsgütern, wenn das Deutsche Reich weiterhin seine Gebühren mit Mark anstatt mit Zloty zahle. 13

1939 kam Hitler daher zum Entschluss, die Planung des “Fall Weiß”, den Einmarsch in Polen endgültig umzusetzen. Churchill äußerte sich hierzu: 

[...]“Was wir wollen ist, dass die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird!”[...] Churchill [14]

[...]“Man muss mit den Deutschen leben, es wäre jedoch viel besser, man würde sie aus Europa vertreiben!” [...] Pariser Botschafter [15]

Gleichzeitig flammten in ganz Polen Anti-Deutsche Bestrebungen auf [siehe eigenes Kapitel]. Es kam zu flächenmäßigen Pogrome gegen alle Volksdeutschen, zeitweise schritten diese in ethnischen Säuberungsbestrebungen gegen Deutsche aus. Diese mußten um ihr Leben fürchten. Tausende flohen Richtung Deutsches Reich, Hunderte wurden bei dieser Flucht von Polen gewaltsam zu Tode gebracht. Deutsche Flüchtlinge wurden von polnischen Soldaten aufgegriffen und in polnischen Konzentrationslagern interniert, in denen sie verhungern sollten.

Glückliche, die die deutsche Reichsgrenze erreichten, wurden von polnischen Soldaten rücksichtslos erschossen. Hitler war von diesen gewaltsamen polnischen Übergriffen auf Volksdeutsche in Polen entsetzt. Entsprechend verschärfte sich auch der politische Ton gegen Warschau. 

Die Pogrome gegen Deutschen vermehrten sich jedoch. Deutsche Geschäfte wurden geplündert. Hunderte deutsche Bauernhöfe von Polen angezündet, teils mit eingeschlossenen lebendigen deutschen Bewohnern in ihnen.

Die polnische Flak schoss auf Lufthansa-Maschinen Richtung Danzig und Ostpreußen. Die deutsche Flucht aus Polen Richtung Reichsgrenze setzte in 07/08.1939 ein. Polnische Jagdbomber schossen mit Maschinengewehren auf die wehrlosen Frauen und Kindern, welche zu Tausenden getötet wurden.

Sowjet-Russland 16

Sie werden sich sicherlich bis hierhin fragen, weshalb bis zu dieser Stelle Sowjet-Russland nie erwähnt wurde. Nun, Sowjet-Russland hatte interne Probleme zu lösen, und war zeitgleich mit anderen Kriegen an seiner Ostgrenze beschäftigt. Als diese endgültig gelöst wurden, konnte sich Stalin seiner Westgrenze zuwenden.

Stalin träumte von der Weltrevolution. Er sah ein, dass diese Revolution nur mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden konnte. Die Rote Armee wurde daher auf Stalins Befehl, zu Lasten der russischen und ukrainischen Bevölkerung, aufgerüstet, um die Revolution in Europa auszuweiten.

1939 war die Rote Armee zum Krieg gegen Europa gerüstet. Im August 1939 versuchten England und Frankreich, Sowjet-Russland einen gemeinsamen Schlag gegen das Deutsche Reich schmackhaft zu machen, doch Stalin wiegelte ab. Denn Stalin wartete seinerseits auf eine günstige Gelegenheit, gegen das Deutsche Reich loszuschlagen.

Stalin war sich durchaus bewusst, dass ein deutscher Angriff auf Polen auch England und Frankreich ins Boot holen würde; er wartete daher erstmal ab. Denn Stalins Ziel wäre dann erreicht: Krieg in Europa. Sowjet-Russland musste nur so lange warten, bis die Ressourcen der Beteiligten schwanden - dann konnte er losschlagen und die Revolution in Europa ausweiten.

Um Hitler in Sicherheit zu wiegen, schlossen Sowjet-Russland und Berlin am 23.08.1939[18] einen Nichtangriffspakt. Sowjet-Russland wendet nun seine Augen dem Deutschen Reich zu.

Deutscher Schlag gegen Polen 19

01.09.1939: 

Erneut kam es in Polen zu Pogromen gegen Volksdeutsche. Das größte polnische Massaker gegen Deutsche war des “Bromberger Massaker” [eigenes Kapitel]. Am 04.09.1939 griff England erstmals deutsche Schiffe an. Am 05.09.1939 kam es zum U-Boot-Krieg gegen England. 

Am 10.09.1939 verletzten erstmals englische Truppen die Neutralität Belgiens, als sie dort einmarschierten. Am 11.09.1939 unterstützte England mit Truppenverbänden die französiche Armee. In Frankreich standen 80 Divisionen nur 11 deutschen Divisionen entgegen. In Polen kamen währenddessen die deutschen Truppen sehr gut voran. Polen ließ Landgebiete abbrennen, damit die deutschen Truppen kein Versorgungsmaterial beim Vormarsch fanden (Verbrannte Erde). 

Sowjet-Russland

Am 07.09.1939 traf sich die russische Führung zu einer geheimen Besprechung in Moskau. Stalin war vom ungehinderten deutschen Vormarsch in Polen überrascht und sehr besorgt. Denn es zeigte sich ein deutscher Blitzsieg in Polen ab. Stalin ging vorher davon aus, dass die polnischen Truppen der Deutschen Wehrmacht mehr Widerstand entgegenbringen würden, was überraschenderweise nicht der Fall war. 

Stalin beschloss den Einmarsch der Roten Armee in Ostpreußen. [20]

Am 18.09.1939 hatte die Deutsche Wehrmacht ganz Polen besetzt. Am 19.09.1939 forderten England und Frankreich den Rückzug der russischen Truppen aus Ostpreußen und drohten Sowjet-Russland mit Krieg. 

Die Deutsche Wehrmacht stand am 16.09.1939 vor Warschau.[21] Es erging die deutsche Aufforderung an Polen, die Stadt kampflos zu übergeben. Dies wurde abgelehnt. Es erfolgte eine zweite Bitte, die Stadt kampflos zu übergeben, um wenigstens die Zivilbevölkerung zu schützen. Auch diese Bitte verging tatenlos.

Über Warschau wurden Flugblätter mit der Bitte um eine friedliche Übergabe Warschaus abgeworfen. Keine Reaktion. Am 26.09.1939 wurde Warschau sturmreif geschossen, am 27.09.1939 fiel Warschau. 40.000 Zivilisten verloren sinnlos ihr Leben. Der Warschauer Kommandant hatte auf die friedliche Übergabe der Stadt an die Deutsche Wehrmacht nicht reagiert. An seinen Händen klebte das Blut der gestorbenen Warschauer. Nach 29 Tagen war Polen von der Deutschen Wehrmacht gänzlich eingenommen worden.

Angriff Sowjet-Russland auf Finnland [22]

Am 30.11.1939 griff Sowjet-Russland ohne Kriegserklärung Finnland ein. Doch die 160.000 finnischen Soldaten kämpften tapfer gegen die Rote Armee und leisteten dieser erheblichen Widerstand. Mit diesem Überfall auf Finnland begann der Zweite Weltkrieg in Europa.

130.000 russische Soldaten verloren bei den Kämpfen ihr Leben. Schließlich erfolgte im April 1940 die russische Kapitulation.

Am 08.04.1940. wurde die Nordsee von englischen Schiffen mit Seeminen vermint. Schweden war somit für deutsche Handelsschiffe zugesperrt. Eine gefährliche Lage, da die deutsche Rüstungsindustrie auf schwedisches Eisenerz angewiesen war. Es erfolgte die Besetzung von Norwegen und Schweden, um den deutschen Eisenerznachschub zu gewährleisten.

Dies hatte allerdings die negative Folge, dass die deutsche Frontlinie weit überzogen war, so dass der Materialnachschub unter dieser Frontlänge litt.

Frankreich

England versorgte Frankreich mit Kriegsmaterial und Landtruppen. Auch die VSA lieferten Kriegsmaterial, verhielten sich dennoch vorgeblich neutral.

Am 10.05.1940 besetzte England Island und sicherte sich dadurch den Zugang zum Nordatlantik. Gleichzeitig erfolgte der deutsche Präventivkrieg in Frankreich mit deutschem Einmarsch über die BENELUX-Staaten in Frankreich, um die englischen Nachschublinien zu schließen. Schließlich wurde Frankreich am 15.06.1940 durch einen Blitzkrieg besiegt.

Italien

Von Italien hatten wir bis hierhin noch nichts gehört. Am 22.07.1949 trat Italien in den deutschen Frankreich-Feldzug ein. Die Italiener wurden von den deutschen Soldaten als “Erntehelfer” verspottet. Berlin war über diesen italienischen Kriegsbeitritt irritiert.

Sowjet-Russland 23

Sowjet-Russland besetzte währenddessen die baltischen Staaten und Rumänien. Auch Staaten mit Volksdeutschen. Zwischen September 1939 - Juni 1940 brach Stalin sämtliche Nichtangriffspakte mit sechs Staaten. Doch England und Frankreich schwiegen. Es begann in diesen von der Roten Armee überrannten Staaten eine Schreckenszeit. [siehe eigenes Kapitel] Doch auch hier schwiegen England, Frankreich und die VSA. Denn man benötigte Sowjet-Russland im Kampf gegen das Deutsche Reich.

Italienischer Einmarsch Britisch-Somalia

In totaler Selbstüberschätzung erfolgte am 05.08.1940 der italienische Einmarsch in Britisch-Somalia. Am 13.08.1940 der Einmarsch in Britisch-Ägypten. In September 1940 lieferten die VSA fünfzig Zerstörer an England. Der amerikanische Seekrieg gegen die Deutsche Maria war eröffnet.

Beginn der Wehrpflicht in Sowjet-Russland 24

Zum 01.09.1940 begann die Wehrpflicht in Sowjet-Russland. Millionen junger Männer wurden zur Roten Armee eingezogen. Rumänien bittet Berlin um militärischen Beistand gegen Sowjet-Russland. Berlin schickt deutsche Truppen zum Schutz der rumänischen Erdölfelder. [32]

Churchills Kriegshetze gegen Deutschland geht weiter:

Zitat: Englische Kriegsdoktrin von 09/1940. Handlungsanweisung 24

[...] “Der Feind ist das  Deutsche Reich, nicht etwa der Nazismus. Diejenigen, die das nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts kapiert. Alle Möglichkeiten für einen Kompromiss sind passe, und jetzt muß der Kampf bis zum Ende geführt werden, und zwar bis zum bitteren Ende.”[...]

Italien 

Währenddessen setzte Italien seine Angriffe fort. Am 28.10.1940 fiel Italien in Griechenland ein, es folgte Jugoslawien. Doch zwischen 1940 - 1941 kämpfte England gegen Italien. Italien wurde geschlagen.

Italien bat Berlin um militärische Hilfe und Truppennachschub, um die Kämpfe in Afrika und dem Balkan fortsetzen zu können. Notgedrungen kam Hitler dem Gesuchen Italiens nach und entsandte Truppen. Binnen drei Wochen war Jugoslawien geschlagen, Griechenland in drei Monaten. Auch der Afrikafeldzug Rommels war erfolgreich.

Doch der Preis für die deutsche Hilfestellung war sehr hoch. Dies war auch Hitler vollkommen bewußt. Es wurden in Afrika notwendige Truppen gebunden, die für den Ostfeldzug dringend notwendig waren. Die deutsche Gesamtfront zog sich noch weiter auseinander, so dass die Nachschubwege länger wurden und das notwendige Kriegsmaterial nicht mehr pünktlich an die Kampffronten gelangte.

Dies war der Anfang vom Ende.

Deutscher Schlag gegen Sowjet-Russland 

Stalin erklärt die Rote Armee zur Angriffsarmee. 291 russische Flugplätze ließ Stalin in der Nähe der deutschen Grenze errichten bzw. erneuern, um mit russischen Kampfflugzeugen deutsche Stellungen anzugreifen.

Am 15.09.1941 erhielt Stalin von seinem Generalstab die Nachricht, dass das Deutsche Reich Sowjet-Russland beim Truppenaufmarsch zuvorkommen könnte. Hitler war seinerseits über den russischen Truppenaufmarsch bestens informiert. Es erfolgte am 22.07.1941 der Präventivschlag gegen Sowjet-Russland.

Die Deutsche Wehrmacht stand der größten Invasionsarmee der Geschichte gegenüber:

  •  
  • sechs Millionen Soldaten;
  • 25.000 Panzern und
  • 19.000 Flugzeugen.

Vom deutschen Truppenaufmarsch war die Rote Armee allerdings zuerst überrascht. Die Deutsche Wehrmacht schlug sich in Sowjet-Russland recht gut. Zwei Millionen russische Kriegsgefangene wurden in den ersten Wochen gemacht. Dennoch war Hitler auch über diesen Krieg mehr als besorgt. Zu Recht. Der russische T4-Panzer machte der Wehrmacht erheblichen Ärger. Es kam zum Ausfall von 20 % der deutschen Panzer.

  • 600.000 deutsche Tote waren zu beklagen.
  • 295.000 deutsche Verwundete und
  • 20.000 deutsche Vermisste.

Zudem bereiteten Partisanen mit Heckenschützen der Wehrmacht zusätzliche Schwierigkeiten.

Heimlich wurde Sowjet-Russland auch von den VSA mit Kriegsmaterial beliefert, um gegen das Deutsche Reich zu kämpfen: 25

  • 3.000 Flugzeuge;
  • 4.000 Panzer und
  • 100.000 KFZ,
  • zudem Munition etc.

In September 1941 setzte in Sowjet-Russland der Regen ein, der Boden verschlammte. Die Deutsche Wehrmacht kam nur noch schleichend voran. Am 02.10.1941 begann dennoch die deutsche Operation “Tayfun”  gegen Moskau. Dort konnten 55 russische Divisionen in einem Kessel getrieben werden. Allerdings verschlimmerte sich die Versorgungslage der Deutschen Wehrmacht im Winter 1941.

Stalin befahl “Verbrannte Erde” in einem Quadrat von vierzig Kilometer Länge und dreißig Kilometer Breite. 

In diesem Quadrat begannen russische Soldaten in deutschen Uniformen Gräueltaten an russischen Bauern. Sie ließen Überlebende zurück, die von deutschen Greueltaten berichten konnten. Die deutschen Truppen fanden keine Nahrungsmittel mehr, der Nachschub brach vollständig zusammen.

Göbbels schlug eine Kleidersammlung für die Deutsche Wehrmacht in Sowjet-Russland vor. Doch der Oberkommandierende Jodel lehnte dies ab.25

[...]“Im Winter? Da sitzen wir in den warmen Häusern von Leningrad und Moskau.”[...]

Der deutsche Vormarsch geriet ins gänzliche Stocken. Über 1/3 der Fahrzeuge blieben liegen. Flugzeuge konnten wegen der Kälte nicht mehr gestartet werden. Am 16.10.1941 begann der Frost. Die Deutsche Wehrmacht stand ohne Winterkleidung schutzlos der Kälte ausgesetzt da. Die Versorgung brach gänzlich zusammen. Dennoch konnte die Wehrmacht am 23.10.1941 die russische Front bei Moskau durchbrechen. Im Oktober 1941 wurden die Krim und Charkow bis zum Schwarzen Meer erobert. Der deutsche Rüstungsminister informierte Hitler, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Die Deutsche Wehrmacht tappte in die Falle! Die Wehrmacht schlug sich in Sowjet-Russland zwar gut, dennoch konnte der Krieg gegen Sowjet-Russland nicht gewonnen werden, da die VSA Sowjet-Russland mit Munition und Kriegsmaterial belieferten.

Gleichzeitig belieferten die VSA auch England seit 1940 Kriegsmaterial im Krieg gegen das Deutsche Reich.[38] Im Juli 1941 lieferten die VSA Geleitschutz für englische Handelsschiffe. Am 11.12.1941 erklärte das Deutsche Reich den VSA den Krieg.

Und wie im ersten Weltkrieg gaben auch in diesem die VSA den Ausschlag. Die VSA wahrten zwar vordergründig die Neutralität, belieferten jedoch den Gegnern des Deutschen Reiches Kriegsmaterial.

Das Deutsche Reich konnte diesen Krieg nicht gewinnen.

[...]“Unser Hauptziel ist die Vernichtung von so viel wie möglich Deutschen. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheins und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen!”[...] Eisenhower 26]

Adolf Hitler wurde im Jahre 1938 vom “Time Magazin” zum “Man Of The Year” gewählt. Grund war das deutsche Wirtschaftswunder ab 1933.27

Zusammenfassung

Fassen wir also das bislang Ausgeführte einmal zusammen.

Das Deutsche Reich rüstete unter Adolf Hitler ab 1933 kräftig auf, um mit seinem europäischen Nachbarn militärisch gleichzuziehen.

Hitler sah im Jahre 1933 ganz klar, dass gegen das Deutsche Reich ein falsches Spiel gespielt wurde. Folgerichtig rüstete er die Reichswehr auf, um mit seinen Feinden gleichzuziehen.

Dass die Volksdeutschen in den Nachbarländern Österreich, Tschechoslowakei und Polen den Schutz des Deutschen Reichs suchten, kann man Berlin nicht anlasten. Hitler erkannte, dass die Volksdeutschen in den Ländern körperlich mißhandelt und gesellschaftlich und politisch unterdrückt wurden. Folgerichtig holte er die deutschen Landsleute zurück in das Deutsche Reich. So würde jeder ordnungsgemäß organisierte Staat mit seinen Staatsangehörigen umgehen, die in Nachbarländern unterdrückt und gefoltert wurden.

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