Weil sie Deutsche sind – Das Massaker von Kortau

Ziel dieses russische Massaker war die Heilanstalt in Kortau, einem Vorort von Allenstein. In dieser Heilanstalt wurden Behinderte gepflegt, auch diente die Anstalt in den letzten Kriegsjahren als Lazarett der Wehrmacht.

Traurigerweise wurden die hilflosen Insassen auch im Programm “T-4” aufgenommen und entsprechend den Vorgaben getötet. Das Personal an sich hatte mit diesem Treiben nichts zu tun. Dies nur am Rande

Nacht 21./22.01.1945

In dieser Nacht trafen die Russen auf die Heilanstalt. Was dann geschah, macht fassungslos. Jeder auf dem Gelände wurde ermordet. Auch das Lazarett wurde einfach mit Flammenwerfern hinweggefegt.

[...]”Auf dem Kortauer Gelände begann das große Sterben. Zivilisten und Bewohner anderer Dörfer, die hier Schutz suchten, wurden gejagt. Es wurde vergewaltigt und gemordet, geraubt sowieso. Die nicht transportfähigen Landser wurden in ihren Betten ermordet und anschließend verbrannt, Ärzte und Pflegepersonal teils aufgehängt. 

Die Krankenschwestern wurden massenvergewaltigt und anschließend nicht erschossen, sondern mit den Säbeln aufgeschlitzt und niedergemetzelt. Kortau war übersät mit Leichen.”[...]

[...]”Am Mittwoch, dem 24. Januar 1945, hatte die „Rote Armee“ dann das Verwaltungsgebäude mit Flammenwerfer in Brand gesetzt. Wir hasteten alle aus dem Keller und liefen um unser Leben. (…) 

Aus den angesteckten Häusern sprangen die Menschen in Panik aus den Fenstern. Unten angekommen wurden sie entweder erschossen oder mit Bajonetten regelrecht abgeschlachtet. (…) Dann haben die Rotarmisten Feuer gelegt. Alle Geisteskranken Insassen sind bei lebendigem Leibe verbrannt.“[...]

[...]”Als die Soldaten der Roten Armee in der Nacht vom 21. auf den 22. Januar in die Vorstadt von Allenstein [Olsztyn] einmarschierten, brachten sie alle um, die sich noch auf dem Krankenhausgelände befanden: die Insassen des Kriegslazaretts, Patienten, medizinisches Personal und Flüchtlinge, die sich hierher gerettet hatten [vor allem Frauen und Kinder]. 

Die Rotarmisten brannten die Gebäude nieder, in denen sich die noch Anwesenden versammelt hatten. Auf die Fliehenden wurde mit Gewehren geschossen oder sie wurden durch Flammenwerfer bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Ärzte von Kortowo wurden auf dem Dachboden des Gebäudes in der heutigen Aleja Warszawska 107 [Warschauer Allee] erhängt, der Anstaltsleiter und seine Frau in ihrer Villa erschossen. “[...]

https://ostpreussenportal.pl/de/ostpreussische-tragoedie-januar-1945/

Jeweils abgerufen am 31.12.19 um 11.10 h

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