Steckengebliebener Fahrstuhl- was tun?

Es ist die Schreckensvorstellung eines jeden Fahrstuhlbenutzers schlechthin: der Fahrstuhl bleibt stecken. Am Düsseldorfer Haltepunkt Schadowstraße wurde dies heute zur Realität. Zwei Frauen waren in einem Fahrstuhl gefangen. Der Aufzug war zwar nicht stecken geblieben, allerdings ließen sich die Türen nicht öffnen. Der Aufzug fuhr hoch und runter, doch die zwei Frauen kamen nicht heraus und die Anderen nicht herein.

Was sollten Sie dann unternehmen?

Bleiben Sie wie die zwei Frauen zunächst einmal ruhig - auch wenn es schwerfällt. Kreischen Sie nicht herum, konzentrieren Sie Ihre Energie auf das wesentliche Ziel: Alarmierung.

Sie müssen Hilfe rufen.

  • Drücken Sie den Alarmknopf.

Es sollte sich der Sicherheitsdienst melden, dem Sie Ihre Notlage erklären. Jetzt müssen Sie sich in Geduld üben, denn der Wartungsmann benötigt Zeit für die Anfahrt.

  • Rechnen Sie bis zu einer Stunde Geduld.

Keiner meldet sich...

Sie drücken und drücken auf dem Alarmknopf, doch dieser ist defekt oder niemand reagiert. Bleiben Sie ruhig.

  • Rufen Sie die Feuerwehr - 112 in Deutschland.

Schildern Sie Ihre Notlage. Und auch hier brauchen Sie Geduld. Zumeist bleibt der Disponent in der Leitung, so haben Sie jemandem zum Reden, bis die Feuerwehr vorort ist.

Übergangszeit

Während Sie warten, müssen Sie ruhig bleiben. Es nützt Niemandem etwas, wenn Sie hysterisch herum schreien oder- kreischen. Setzen Sie sich auf dem Boden, atmen Sie tief ein und aus. Das beruhigt. Sie wissen, dass Rettung unterwegs ist.

Niemand kommt

Sie haben kein Handy mit.

  • Nun, dann müssen Sie sich bemerkbar machen und Lärm schlagen.

Wo befinden Sie sich gerade: in einer belebten Umgebung? Oder gar nachts in ruhiger Umgebung?

Im ersten Fall haben Sie gute Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen. Leute sehen Sie und werden Ihnen helfen.

  • Wenn Sie Zeuge sind, dass eine Person im Aufzug eingeschlossen ist, bleiben Sie dort und gehen NICHT weg. Es ist beruhigend für den Eingeschlossenen, wenn jemand außen bei ihm ist. Auch Sie könnten in eine solche Notlage geraten und wären ebenso froh.

Wenn allerdings Niemand in der Nähe ist, müssen Sie warten, bis wieder Menschen zu Ihrem Standpunkt finden.

Sicherheitstechnik Deutschland

In der BRD wird es Ihnen niemals geschehen, dass Sie stundenlang im Fahrstuhl feststecken bleiben, ohne dass dies Jemand bemerkt. Die Betreiber der Fahrstühle sind verpflichtet, für eine gewartete Notrufleitung zu sorgen, die jederzeit aktiv ist. Wenn Sie demnach auf dem Alarmknopf drücken, MUSS sich ein Sicherheitsdienst melden.

  • Allerdings sollten Sie nicht versuchen, sich selbst aus dem Fahrstuhl zu befreien.

Auch wenn Sie es schaffen, die Türen gewaltsam zu öffnen und evtl. durch einen Spalt auf eine Ebene zu krabbeln, kann sich der Fahrstuhl jederzeit in Bewegung setzen, weil sich die feststeckenden Bremsen lösen; dies kann für Sie tödlich enden!

Oder Sie fallen und bleiben im Spalt zwischen Fahrstuhlboden und Schacht hängen.

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