Sicherheit der deutschen AKW

  • Eine Gutmenschen-Warnung vorweg: 

Wurden Sie aufgrund Ihrer linksgrünen Phantasiegesinnung vom Kapitel “Alternative Energien” hierher geleitet, und bekommen beim Begriff “AKW” einen grünen Schwindelanfall und verspüren den unbändigen Zwang, für das Klima zu hüpfen, dann lesen Sie bitte beim Kapitel “Trinkwasserversorgung” weiter, um Ihre linksgrüne verblendete Weltanschauung nicht zu gefährden!

Wie keine andere moderne Kraftwerksart in Deutschland wird der Atomstrom hierzulande verteufelt. Wie in anderen modernen technischen  Betrieben geschehen natürlich auch in AKW Störfälle, und auch kann es keine absolut sicheren Betriebszustände geben, denn Fehler geschehen immer. Doch die Wenigsten der hüpfenden Klimajünger wissen, dass es automatische Protokolle verhindern, einen Super-Gau zu produzieren.

In Tschernobyl 1986 war ein gänzlich unbekannter Betriebszustand nach RESA für die Katastrophe verantwortlich. Fukushima machte ein natürlicher Störfall, nämlich ein Tsunami, den Garaus. In beiden Fällen war kein menschliches Ereignis der Auslöser für die Katastrophen.

Doch das ist nicht das eigentliche Thema dieses Essays.  

Stromausfall im AKW 42

Dass ein AKW Strom produziert, wissen wir Alle. Aber wussten Sie, dass ein AKW auch selber für Kühlung, Steuerung und andere technische Systeme Strom benötigt? Sie lesen richtig. Zwar produziert ein AKW Strom, doch benötigt es selber Strom. Fällt dieser Strom weg, wird es im AKW dunkel. Für diesen Fall sind Notfallsysteme installiert, die das AKW mit dem benötigten Strom versorgen, bis der externe Stromimport wieder beginnt.

Normalbetrieb 

Im Normalbetrieb produziert das AKW den für ihn benötigten Strom selber. Ist das AKW abgeschaltet oder gerade im Stillstand, benötigt es Strom für den Eigenbedarf (denn es produziert keinen Strom). Für die Stromeinspeisung aus dem öffentlichen Netz existieren zwei getrennte Stromanschlüsse: der Hauptnetzanschluss und der Reserveanschluss aus einem anderen öffentlichen Stromnetzanschluss.

So ist sichergestellt, dass immer Strom fließt, auch wenn ein Netzanschluss gerade ausfällt (z. B. öffentlicher Stromausfall).

Netzausfall und Rückfall auf Eigenversorgung

Sollte der (in Deutschland unwahrscheinliche) Extremfall eintreten, dass beide externe Stromeinspeisungen in das AKW gleichzeitig ausfallen (Blackout), fährt das AKW automatisch herunter und führt sich auf den Rückfall in Eigenversorgung zurück. Das öffentliche Netz wird abgeworfen und das AKW produziert seinen eigenen Strom. 

Gescheiterter Rückfall

Ist der Lastabwurf des öffentlichen Stromnetzes gescheitert und kann der Rückfall auf Eigenversorgung nicht geschehen, greifen Notfallmaßnahmen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Es springen dann Notdiesel an (in Deutschland zwei getrennte Diesel), die das AKW mit Strom versorgen, bis extern wieder Strom eingespeist wird. 

Die Notdiesel können 48 Stunden betrieben werden, dann muss Diesel wieder zugeführt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, von anderen externen Kraftwerken Strom zu beziehen. Hierfür verfügen deutsche AKW eine Notfallstromleitung zum benachbarten Kraftwerk.

Station Blackout

Doch was geschieht, wenn die Notdiesel wegen Dieselmangel stillstehen? Für diesen Fall greifen zwei Massnahmen: Batteriebetrieb der Kühlung und externe Generatoren, die die Notkühlung aufrechterhalten.

  • Wir fassen zusammen:

Deutsche AKW sind bei Stromausfall sicher, es greifen voneinander getrennte Notfallmaßnahmen, um jederzeit die Kühlung des Reaktors sicherzustellen, diesen jederzeit in einem sicheren Betriebszustand herunterzufahren.

Quellen: 43 - 45

Ausländische Atomkraftwerke

Wir sollten uns im Zeitalter der deutschen Atomhysterie keine Gedanken über die Sicherheit der deutschen AKW machen, sondern um die Schrottmeiler bei den ausländischen Nachbarn, Frankreich und Belgien. Denn zum Einen ist der technische Zustand der dortigen AKW katastrophal, zum Anderen sind die technischen Notsysteme für die Notkühlung Schrott von Vorgestern. Es bestehen große Zweifel, ob im Falle einer Notkühlung bei Stromausfall überhaupt die Notdiesel anspringen.

Tihange

Der belgische Schrottmeiler gehört abgeschaltet und zwar sofort. Sollte hier die Notkühlung angeworfen werden, sieht es in Europa strahlend aus.

 Französische AKW

Stolze 78 AKW werden in Frankreich betrieben, in einem technischen Zustand, dass man vom Glück reden kann, dass keines dieser Schrottmeiler uns schon heute um die Ohren flog. Wenn dies schon im Normalzustand geschehen könnte, wie sieht es im Zustand “Rückfall auf Eigenversorgung” aus?

44 Prozent der französischen Notdiesel (es gibt nur einen pro AKW!!) sind schrottreif, 13 Prozent verdienen den Namen nicht.

Wären die Notdiesel - wie in Deutschland - doppelt ausgelegt, bestünde noch eine gewisse Redundanz bei einem Generatorausfall. Fällt der einzige Notdiesel aus, etwa weil kein Diesel mehr vorhanden ist, fliegen uns im Blackout-Fall alle 78 französischen AKW um die Ohren!

Die deutschen Klimahüpfer sollten demnach in Frankreich so lange hüpfen, bis die AKW abgeschaltet werden. Was nicht geschehen wird, denn Frankreich setzt auf Atomstrom und hat keine anderen Alternativen.

Ich bin für Atomstrom, wenn die Anlagen technisch einwandfrei gewartet und die Sicherheitssysteme derartig ausgelegt sind, dass große Störungen jederzeit bewältigt werden können, und sämtlich europäischen AKW auf die neue Generation IV überführt sind. Dann haben wir sauberen Strom, der billig und klimaneutral ist, und die Gefahr einer Verstrahlung zeitlich begrenzt auf sagenhafte drei Jahre. Derzeit, mit der überalterten AKW-Generation II und III, vorwiegend im Ausland, ist das Betriebsrisiko zu hoch, gerade im Hinblick auf einen Blackout.

  • Wir fassen zusammen:

Gerade die französischen 78 Schrottmeiler gehören umgehend abgeschaltet, denn sie stellen - im Modus Notkühlung - eine erhebliche Gefahr dar! Im Blackout-Fall besteht reale Gefahr, dass uns sämtliche französische AKW um die Ohren fliegen!

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Als es dunkel wurde...
In Deutschland sollen nach Willen der Grünen sämtliche Kohle- und Atomkraftwerke bis 2030 abgeschaltet werden. Sie sollen durch Alternative Energien gänzlich ersetzt werden. Doch können Alternativen Energien die alten Kraftwerke an Leistung gänzlich ersetzen?

Oder werden hier berechtigte Fragen der Netzsicherheit ungeachtet über Bord geworfen? Welche Gefahren drohen uns durch  Alternative Energien?

Der Autor beleuchtet das Themengebiet gänzlich aus einem anderen Blickwinkel und zeigt Gefahren auf, die uns ab 2030 - auch bereits heute - drohen könnten.

Dieses Buch ist bald erhältlich...

ISBN: 978-3-7487-1990-8 Preis: 0,99 €

Erhältlich: https://www.bookrix.de/_ebook-michael-lanz-als-er-dunkel-wurde-blackout-in-deutschland/

 
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