Und die Welt schaut zu: Mahnmal gegen Burenmorde in Südafrika

Die unfassbaren Überfälle der Schwarzen auf weiße südafrikanische Bauern nimmt seit der linken schwarzen Regierung in Südafrika kein Ende. Tagtäglich werden weiße Bauern von Schwarzen heimtückisch auf ihren Bauernhöfen aus Neid regelrecht abgeschlachtet. Täglich verlassen Weiße das Land ihrer Großeltern, um vor der schwarzen Gewalt zu fliehen.

Der Fall Johann Heunis

Am 04.12.2016 drang eine Bande Schwarzer in das Farmhaus der Familie Heunis ein und schoss ohne Vorwarnung mit sechs Schüssen auf Johann Heunis - vor den Augen der dreijährigen Tochter, die der Vater - um sie zu schützen - auf dem Arm nahm. Der Vater flehte die Täter an, alles zu nehmen, was sie wollen - sie sollten nur seine Familie in Ruhe lassen. Der Haupttäter lachte über dieses Flehen und sagte: “Wir wollen Euch killen!”, und schoss den Vater zwei Mal in den Kopf.

Die Mutter, schwanger, verlor ihr Kind - und an diesem Abend auch ihren Mann. Allesamt ist die Familie in ärztlicher Behandlung, für die dreijährige Tochter wird dieser Albtraum ihr gesamtes Leben der Inhalt sein.

Für die gesamte Familie Heunis war an diesem Tag das normale Leben zu Ende. Doch die Witwe, Frau Mariandra Heunis, eine bewunderswerte Frau, zerbrach nicht an dem Schicksal, sondern kämpfte.

Mahnmal gegen das Vergessen: Plassmoorde Monument

Am 01.09.2018 erstellten Überlebende und Opfer der Burenmorde in Südafrika auf einem Hügel einen Kreuzpark, der an die Opfer dieser Morde erinnern und an das Schicksal der Weißen in Südafrika mahnen sollte. Jedes Kreuz erzählte seine Geschichte.

An diesem Ort hielt Frau Heunis folgende Rede:

https://www.youtube.com/watch?v=1tgJkUIW9rg

[Übersetzt - frei - auf Deutsch]

Mariandra Heunis

 

 

Heute stehen wir vor diesen Kreuzen...

Was würden Sie unternehmen, wenn dies Ihrer Familie passiert wäre? Was würden Sie tun?

Diese Kreuze hinter mir - jetzt - in dieser Situation, entscheiden, was ICH jetzt tue?

Unsere Regierung und viele unserer Einwohner, unsere eigene Bevölkerung, ahnen, das dies - hinter mir - ein Problem darstellt.

Stehend vor diesen Kreuzen, haben wir nicht den Luxus zurück zu schauen! Es ist ein Problem. Jedes dieser Kreuze hinter mir steht für einen verstorbenen Helden; mein Ehemann war ein von diesen.

Mein Name ist Mariandra Heunis; ich bin die Witwe von Johann Heunis.

Er wurde in unserem eigenen Haus 2016 vor mir und meiner ältesten Tochter, damals sechs, wir haben drei kleine Mädchen, sechs, vier und zwei Jahre alt, und ich war zu der Zeit des Überfalls im achten Monat schwanger mit unserem vierten Kind, einen Jungen, erschossen.

Sie schossen auf Johann fünf Mal, auf der rechten Seite von mir, und in Gegenwart meiner sechsjährigen Tochter.

Wir flehten sie an, alles in unserem Haus zu nehmen, wir zeigten ihnen, wo unsere Wertsachen waren, aber einer der Täter sagte: ”Wir sind hier, um Sie umzubringen!”

Was sie taten...

Als sie zu mir kamen, um mich in das Sofa zu pressen, kämpfte ich; sie wollten mich nach unten bringen, was ich verweigerte. Dann hob meine kleines Mädchen ihre Hand und sagte zu ihnen: ”Ich gebe Euch mein Sparschwein, ihr könnt mein Geld haben, bitte schießt nicht auf meine Mutter!”

Sie hatte den Mut und die Tatkraft, um das zu tun, was Erwachsene nicht tun konnten. Ich war in diesem Moment voller Angst und Schrecken-  und dennoch so stolz auf sie.

Ich wollte nicht, dass sie es sahen, ich wollte nicht, dass sie auf meine Tochter aufmerksamer werden.

An diesem Punkt stand Johann zum allerletzten Mal auf und sagte zu ihnen: “Bitte...!” Und einer der Männer sagte zum Anderen: ”Töte ihn schon, Bruder, töte ihn...!” Der sechste Schuss kam einer Exekutierung gleich - mitten zwischen den Augen...Er fiel auf meine Füße, und ich wusste sofort, er war tot...

Dann waren nur noch ich und die Täter im Haus. Ich war zwischen ihnen und meinen Kindern.  Und dem ungeborenen Kind in mir.

Als die Sonne an diesem Morgen aufging, begannen wir mit Nichts. Wir begannen den Tag ohne unserem Brötchenverdiener, wir begannen den Tag ohne den Vater meiner Kinder, ohne meinen Ehemann - und ohne unseren ungeborenen Sohn, den ich verlor.

Der mit seinem Vater fünf Tage später beerdigt wurde. Er kennt seinen Vater nicht, der Vater kennt ihn nicht.

Meine älteste Tochter Mieke ist seitdem traumatisiert an PTSD; sie steht unter Medikamente.

Es ist jetzt zwei Jahre her, sie braucht immer noch Medikamente, und das nur wegen den Bauernmördern und ich meine, die Überlebenden und die Opfer, die heute an diesem Ort kamen und Kreuze aufstellten, können das bestätigen, dass das Überleben dem täglichen Sterben gleichkommt, denn Du durchlebst den Moment bis zum Ende Deines Lebens.

Du lebst das Leben weiter, funktionierst normal, erlebst, was unter normalen Umständen unerreicht war.

Ich durchlebte dies, seit Johann davon ging.

Ich balanciere das Gute mit dem Bösen; und ich werde unterscheiden ...

Ich werde auf Bauernmörder achten, als eine Mission von mir. Und ich werde meinen Kindern die gute Seite des Lebens zeigen, weil sie das Gute im Leben verdienen.

Sie sind noch klein; ich will nicht, dass, wenn sie größer werden, sagen, sie hätten eine schreckliche Kindheit gehabt. Da war Schrecken und Furcht. Ich will, dass sie glücklich sind.

Sie werden gesunden. Die zwei Kleineren waren zu klein, sie erinnern sich nicht an ihren Vater, was geschah. Mieke wird irgendwann ihr Trauma überwunden haben, sie wird langsam gesund.

Dieser Mord und diese Täter waren ein Einzelfall. Es geschah einmal. Aber für die Opfer und den Überlebenden, wird es immer wieder und wieder geschehen. Es wird wirkliche Auslöser und Rückschauen und Albträume geben, die immerwährend sind. Meine Kinder diskutieren zu Hause, ob sie bluten werden und ob es weh tut, erschossen zu werden. Wie viele Schüsse abgegeben werden müssen - es sind Kinder!

Sie sind acht, sechs und vier Jahre alt. Aber das Leben geht weiter... Diese wenigen Worte, an diesem Ort, enthalten Traurigkeit und Hoffnung.

Weil Jeder ein gutes Leben verdient und glücklich sein sollte!

Und diese Morde so sinnlos waren, denn es gab keine Gründe dafür. Es gingen keine Raubzüge schief, Es war ein Verbrechen und sinnlos, und wir blieben zurück und müssen einen Weg finden, damit zu leben.

Jedes Kreuz, das hinter mir steht, kann sich nicht auflösen. Wenn wir in der Geschichte zurückgehen, zur Schlacht am Blood River, und wir befänden uns dort, mit den Ehefrauen, den Müttern, die in der Nacht in den Ochsenwagen lebten, den Männern, die draußen saßen Pläne schmiedten und diskutierten - und im nächsten Augenblick stürmten Horden von Negern auf sie herein, stürmten in die Zelte und zerstörten Alles und Jeden, töteten, Blut überall...

Die, die das überlebten, mussten ihre Kinder begraben und weiterziehen, und sie werden ihr Leben weiter leben, versuchen und bauen etwas, machen etwas für ihre Kinder.

Das ist die Aufgabe für uns Frauen in Südafrika, denn wir sind “Burenfrauen!”

[weiter auf Burisch - Africaans -]

Wir Burenfrauen sind stark!

Leute sagten nach der Beerdigung zu mir, dies sei Gottes Willen; dies sei Teil von Gottes Plan,

ich stimme nicht mit ihnen darin überein;

Denn diese Mörder sind NICHT Teil von Gottes Plan! Es ist nicht das, was er wollte!

Dann gibt es noch den Teufel, der für uns das Leben mit plant

und der Teufel zerstört und stiehlt. Und genau dies war es, was hier geschah. Familien werden zerstört.

Nicht nur die Familie wurde angegriffen, sondern Jeder, der zurück blieb.

Wir haben zu entscheiden, es ist unsere Entscheidung, das Böse nicht gewinnen zu lassen!

Gott sagt, dass alles zusammen arbeitet, für das Gute und Demjenigen, der an Gott glaubt. Er sagt keine schlechten Worte,

Aber es gibt Ihn dort. Und Gutes wird aus Bösem erschaffen. Aber nur Du kannst beginnen und etwas unternehmen! Du kannst nicht an einer Straßenecke sitzen und auf Wunder hoffen!

Du musst aufstehen und selber handeln!

Steh auf für das, was richtig ist!

Du musst diese Geschichte erzählen. Jedes Kreuz, das hier aufgestellt wurde, und das hier jemals aufgestellt wird, erzählt eine Geschichte - jedes!

Jedes Kreuz ist Teil einer Familie, jedes Kreuz ist Teil einer Gemeinschaft.

Erzählt seine Geschichte - sie muss gehört werden!

 

 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=1tgJkUIW9rg, jeweils abgerufen am 27.03.19

https://boerproject.com/2018/09/south-african-crisis-farm-murder-monument-plaasmoorde/, jeweils abgerufen am 27.03.19

https://citizen.co.za/news/south-africa/2045031/one-of-johann-heuniss-alleged-killers-pleads-not-guilty-2/, jeweils abgerufen am 27.03.19

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