Pit Bukowski: Tape_13 – Kritik2 min read

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Ein Pärchen aus Berlin und Hamburg, Ann und Gero, auf Europareise verschlägt es mit ihrem Leihwagen in die Eifel/NRW, wo sie auf einer Landstraße mit einer Panne liegenbleiben. Während der Mann auf den Abschlepper warten will, drängt seine Freundin ihn dazu, mittels Anhalter weiterzureisen. Nach einigen vergeblichen Anhalteversuche hält ein VW-Bus an. Das Pärchen darin (darunter Pit Bukowski als Victor) sowie Franzi sind dazu bereit, die Beiden mit zu ihrem Ferienhaus zu nehmen, wo sie dann am Montag Hilfe rufen könnten. Im Haus warten bereits Tom und Doreen.

Beim abendlichen Lagerfeuer im Garten des Ferienhauses werden Gruselgeschichten als Einstimmung zu einer Oija-Partie erzählt. Ann hat darauf keine Lust und legt sich hin, während die Vier ausgelassen eine Geisterbeschwörung betreiben. Doch dann geschehen rätselhafte Ereignisse, die die Sechs in Panik verfallen lassen.

Sie werden von einem Fremden belästigt, Vincents, der nach einem Streit mit Tom wütend sein Auto nimmt und fährt, Wagen wird im Wald verlassen aufgefunden und Tom wird von Doreen abgestochen. Soweit die Geschichte.

Wertung

Für einen deutschen Film sehenswert, das Geschehen ist weitgehend logisch und schauspielerisch gut präsentiert - wenn da nicht dennoch kleine Löcher bleiben.

Fragezeichen...

Zum Beispiel die telefonische Erreichbarkeit. Am Anfang wird gezeigt, dass Gero mittels seinem Handy die Leihfirma erreichen konnte. Selbst wenn der Wagen defekt ist und sie weiterfahren möchten: Weshalb rufen Gero und Ann kein Taxi und lassen sich zum nächsten Hotel fahren?

Weshalb kommt der Abschleppwagen erst am Montag (es ist Freitag)? Hat der ADAC so viel zu tun?

Nun gut, die Beiden möchten Spass haben und verbringen das Wochenende mit Fremden. Zwischenzeitlich geht Franzi des Nachts verschollen. Alle Fünf trampeln ziellos durch den nahen Wald.

Weshalb rufen sie Franzi nicht einfach an? Denn keine Jugendliche geht ohne ihr Telefon aus.

Und plötzlich ist es Aus mit der telefonischen Erreichbarkeit. Weder die Polizei noch der Rettungsdienst sind erreichbar. Tom schwer verletzt. Und dennoch wollen sie bis Montag warten (es ist Samstag!), während Tom dahin blutet.

Wieso eilt Niemand zum nächsten Haus oder läuft ins nächste Dorf? Würden Sie einen Verletzten zwei Tage lang bluten lassen, bis am Montag etwas geschieht?

Aber bis auf diese Löcher ein interessanter Film, der weiterempfohlen werden kann.

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