3 min readKatastrophen der Menschheit: Explosion der PIPER ALPHA 1988

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Katastrophen geschehen plötzlich und unerwartet, meist aus heiterem Himmel und brechen auf die Menschen in ihrer nahen und fernen Umgebung ein. Doch liegt fast immer menschliches Versagen der Ursache der Katastrophe zugrunde - wie auch in diesem Fall. Mangelhafte Absprachen unter den Verantwortlichen, tägliche Routine und erhebliche Unachtsamkeit führten am 06.07.1988 zur Zerstörung der Gasplattform Piper Alpha in der Nordsee, bei der 167 Menschen getötet wurden. Nur 67 konnten von der Plattform gerettet werden.

Erklärung

Die Piper eine von drei ursprünglichen Ölplattformen, welche sind Tartan und Claymore im englischen Ölfeld Piper. Anfang der 1980er wurde von Öl auf Erdgas umgestellt. Alpha war durch meterdicke Gasleitungen mit beiden Nachbarinseln verbunden. Von Alpha wurde das Gas mitsamt dem Kondensat an Land gepumpt. Hierfür standen zwei Kondensatpumpen, A und B, zur Verfügung.

Alpha bestand aus vier Wohnmodulen, jeweils getrennt und umrahmt von Brandschutzwänden. Ein Brand wurde so eingedämmt und konnte von der Brandlöschanlage bekämpft werden. Feuergefährliche Bereiche wurden jeweils voneinander getrennt. Mit der Umstellung von Öl auf Gas wurde dieses Konzept unterwandert, indem nun die Gaskompression direkt neben dem Funk- und Kommandoraum verlegt wurde.

Brandschutz an diesem Tag

Die automatische Brandlöschanlage war auf manuell umgeschaltet worden, damit Taucher nicht in die Saugleitung gesaugt würden. Überdies wurden auf den Taucherstegen über dem Meer verbotenerweise Gummimatten verlegt.

Dem Betreiber der Alpha war bereits bekannt, dass in einem Brandfall auf der Alpha die zwei meterdicken Gasleitungen von Tartan und Claymore zur Alpha ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt würden, da ein Notablass des Gases in den Pipelines Stunden dauern würde. Es wurde darauf verzichtet, hier geeignete Notmassnahmen einzurichten, um im Brandfall Alpha von den Rohren zu trennen.

Am Abend des Tages...

Bereits Wochen vor dem 06.07.1988 wurde an den Rohren gearbeitet, dennoch lief die tägliche Routine weiter. Und wie bei jeder Katastrophe verzahnen sich Unachtsamkeit und Routine zu einer Katastrophe. Aufgrund von Wartungen wurde Pumpe A ausgebaut, da bereits Feierabend war, wurde das offene Rohrende der Gasleitung nicht ordnungs- und vorschriftsmäßig manuell verschraubt, sondern lediglich eine einfache Eisenplatte als Verschluss an das offene Ende gelegt.

Der zustände Mitarbeiter vermerkte dies ordnungsgemäß auf dem Wartungsprotokoll, informierte den Schichtführer allerdings nicht mündlich darüber, sondern legte das Formular im Posteingang ab.

Der Verantwortliche Schichtführer wusste daher nicht, dass Pumpe A vom Netz war und das offene Rohrende der Gaspipeline nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Es kommt nun der 2. Teil der Verzahnung.

Es kommt wie kommen musste: Ein Druckabfall im Rohrnetz schaltet Pumpe B, die einzige funktionierende Pumpe auf der Alpha, ab. Um den Druck wieder anzuheben, schaltet der Schichtführer verheerender weise Pumpe A ein.

Das Unglück

Indem der Leitungsdruck in den beiden Rohren wieder gesteigert wurde, wird die Eisenplatte der Pumpe A vom Leitungsdruck weggeschleudert, so dass unkontrolliert Gas und Kondensat ausströmen. Ein Funken genügte, um das ausströmende Gas/Ölgemisch zu entzünden.

Eine erste Explosion tötet zwei Arbeiter. Der Schichtführer leitet die Notabschaltung der Alpha ein, doch sowohl Tartan als auch Claymond leiten weiterhin Gas/Öl zur Alpha.

Das Öl fängt Feuer und fließt nun auf die Gummimatten der Taucherstege, genau unter der Tartan-Gaspipeline, die explodiert. Claymond schaltet zwar ab, doch noch immer strömt Gas und Öl durch die zweite Leitung zur Alpha.

Durch das Feuer kann die Notbedienung der Sprinkleranlage nicht erreicht werden.

Eine gewaltige zweite Explosion zerreißt die Alpha.

Durch Hitze und Druckeinwirkungen der beiden Explosionen explodiert auch die Claymore-Leitung. Das ist das Ende der Alpha, sie versinkt in Teilen im Meer.

67 Arbeiter konnten sich - vor der Wahl gestellt zu springen oder zu verbrennen - retten, indem sie einfach ins Meer springen.

Gelernt...

Meistens müssen zuerst Menschen sterben, bis man aus Fehlern lernt - so auch hier. Die Katastrophe der Alpha zeigte erhebliche Sicherheitsmängel auf, aufgrund denen neue Sicherheitskonzepte für Plattformen erstellt wurden.

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Falsche Propheten

Klimawandel, Gräte Thunfisch und ihre Endzeitbotschaften, Harald Lesch und seine Weltallmärchen, die Grünen und die Linken mit ihren erneuerbaren Energien, und das daraus abgeleitete Heil für die Welt - allesamt falsche Propheten, die uns verleiten sollen. Wir sollen vom Herrn abfallen und das Tier, dem Satan, anbeten und ihm folgen.

In der Offenbarung des Johannes wird gewarnt: “Es werden falsche Propheten erscheinen, die vorgeben, Jesus Christus zu sein; glaubt ihren Worten nicht, denn sie werden Euch in die Irre leiten; vertraut auf mir, dem Herrn!” [sinngemäß wiedergegeben]

Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis12 hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666

¹https://www.bibleserver.com/text/ELB/Offenbarung13%2C11-15

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