3 min readKatastrophen der Menschheit: Brand des Edifício Joelma-Hochhauses

Feuer
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Katastrophen geschehen nicht einfach. Sie sind meist eine Verwicklung von unglücklichen Umständen, technisches und menschliches Versagen, die sich zur Katastrophe steigern. So wie in diesem Fall. Mangelnde technische Wartung von Geräten, gänzlich fehlende Feuerschutz- und -eindämmungsmassnahmen, nicht gekennzeichnete Fluchtwege und sodann orientierungslos herumstolpernende Menschen führten zur größten Brandkatastrophe des Jahres 1974 und Südamerikas.

Das Edifício Joelma-Hochhaus

Dieses Hochhaus wurde im Jahre 1972 mit den damaligen gültigen Feuerschutzauflagen fertiggestellt. Es war 25-stöckig, wobei die sechs untersten Stockwerke als Parkhaus dienten. Darüber folgten bis zur 25. Etage Büroräume. Der Brand brach am 01.02.1974 im 12. Stockwerk aus. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 729 Personen im Gebäude.

Der Brand

Dieser brach im 12. Stockwerk aus, als ein Kühlaggregat unkontrolliert ansprang und aufgrund eines technischen Fehlers im Betrieb überhitzte und sich entzündete. Das Feuer fand in der brennbaren Etagenausstattung rasch Nahrung und dehnte sich sekundenschnell auf der gesamten Etage aus. Aufgrund fehlender Brandeindämmung in Form von Brandschutztüren zum einzigen Treppenhaus des Gebäudes, konnten sich giftiger Rauch und Flammen rasend schnell bis auf das 15. Stockwerk hoch arbeiten.

Ungünstig für die Personen im Gebäude kam hinzu, dass es weder eine Feuerwarn- noch eine-Brandmeldeanlage gab! Wie damals zu der Zeit üblich, bestanden die Etageneinrichtungen aus Plastik, Gummi und Kunststoffe, so dass das Feuer in den befallenen Etagen reichlich Nahrung fand. Die Feuerwehr wurde von Passanten, die den dichten Rauch aus den drei lichterloh brennenden Etagen von der Strasse aus sahen, alarmiert und kam 30 (!) Minuten nach der Alarmierung.

Das Unglück

Die Personen wurden aufgrund der ausgebliebenen Feuerwarnung vom dichten, schwarzen Rauch an ihren Arbeitsplätzen überrascht. Es gab weder Evakuierungspläne noch gekennzeichnete Notausgänge. Der einzige Notausgang war das einzige Treppenhaus, das allerdings durch Flammen und Rauch versperrt war. Wohin?

Mutige sahen ihr Heil durch die Flucht ins Treppenhaus, andere verschanzten sich hinter Büromöbeln, in der Hoffnung, irgendwie gerettet zu werden. Verzweifelte machten an Fenstern auf ihr Unglück aufmerksam und wiederum Andere zog es nach oben, auf das Dach, wo sie glaubten, von Helikoptern oder Feuerleitern gerettet zu werden.

Das Feuer zog unbarmherzig nach oben und erreichte letztendlich auch das Dachgeschoss. Die Verzweifelten auf dem nun kochenden Dach wurde bewusst, dass es hier keine Rettung gab und suchten Schutz unter bzw. über Dachziegeln als Rauch- und Hitzeschutz.

Zwischenzeitlich hatten ca. 300 Personen damit begonnen, mit den Aufzügen nach unten zu fahren - sie kamen dort auch an. Andere sprangen aus Fenstern.

Springen oder sterben?

Die Feuerwehrleitern reichten lediglich bis zum 12. Stock. Die Feuerwehr begann mit dem Löschen der Brände. Die Leute auf dem Dach wurden panisch. Es gab kein Zurück ins Gebäude aufgrund des Rauches und der Hitze und ihnen wurde bewusst, dass auch keine Helikopter hier landen konnten. Was tun? Einige begannen zu springen.

Letztendlich versiegte das Feuer auf allen Etagen aufgrund “Nahrungsmangel”, es stieg nur noch weißer Rauch aus den Fenstern; dies wussten die Panischen auf dem Dach allerdings nicht, da ihnen noch schwarzer Rauch entgegen stieg.

Verzweifelte Passanten, die Augenzeugen der Sprünge wurden, schrieben auf riesigen Plakaten Richtung Dach, dass das Feuer erloschen sei - sie sollten nicht springen. Von den 170 Menschen, die sich auf dem Dach gerettet hatten, konnten nur 80 Menschen gerettet werden; 40 Menschen waren vor Panik in den Tod gesprungen.

20 Menschen kletterten in ihrer Not 15. Stockwerke an der Außenfassade herunter und kamen sicher an.

Die Zahlen der Toten und der Schwerstverbrannten sind erschütternd. 179 Menschen starben, rund 300 Menschen, die Schutz hinter oder unter Büromöbeln suchten, wurden schwerst verbrannt gerettet.

Das Gebäude wurde abgerissen und vier Jahre später umbenannt wiederaufgebaut.

Diese Tragödie ging als der schwerste Gebäudebrand der damaligen Zeit und Südamerikas in die Geschichte ein.

http://dbpedia.org/page/Joelma_Building

abgerufen am 25.01.19 um 19:24 h

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Falsche Propheten

Klimawandel, Gräte Thunfisch und ihre Endzeitbotschaften, Harald Lesch und seine Weltallmärchen, die Grünen und die Linken mit ihren erneuerbaren Energien, und das daraus abgeleitete Heil für die Welt - allesamt falsche Propheten, die uns verleiten sollen. Wir sollen vom Herrn abfallen und das Tier, dem Satan, anbeten und ihm folgen.

In der Offenbarung des Johannes wird gewarnt: “Es werden falsche Propheten erscheinen, die vorgeben, Jesus Christus zu sein; glaubt ihren Worten nicht, denn sie werden Euch in die Irre leiten; vertraut auf mir, dem Herrn!” [sinngemäß wiedergegeben]

Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis12 hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666

¹https://www.bibleserver.com/text/ELB/Offenbarung13%2C11-15

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