Weil sie Deutsche sind: Der Feuersturm von Hamburg

“Operation Gomorrha” 24.07. - 25.07.1943

Insgesamt erfolgten in diesem Zeitraum sieben Luftangriffe auf Hamburg. Die völkerrechtswidrigen Angriffe begannen in der Nacht vom 24.07. auf dem 25.07.1943 mit der Bombardierung der Stadt durch 791 Bombern. Der gezielte Bombenabwurf entfachte Flächenbrände in der Innenstadt.

[...]„Die Zahl der Toten schätzte die Luftschutzleitung auf etwa 1.500 […] Genauere Feststellungen für den ersten Großangriff hat es nicht gegeben.”[...]

[...]” Nach Mitternacht hörten wir die ersten Motorengeräusche und plötzlich war das ganze Gebiet um den Flakturm hell erleuchtet durch sogenannte „Tannenbäume“, die die Flugzeuge abwarfen. Sofort begann ein Bombenhagel in einer Wucht, die man sich nie hatte vorstellen können. 

Aber eine Hilfe war nicht mehr möglich. [...] [Wir] mußten die verzweifelten Schreie der Menschen anhören, die in ihren provisorischen Luftschutzkellern noch lebten, über denen aber die Trümmer der fünf- oder sechsstöckigen Etagenhäuser lagen. Ein Entkommen war nicht möglich, und man sah in einem Haus durch die Trümmer hindurch die Glut eines Kohlenkellers, der vermutlich neben einem Luftschutzraum lag.[...]  Gottfried Dyrssen

27.07./28.07.1943, Nachtangriff 

Am 27.07.1943 wurde Hamburg von englischen Luftverbänden mit 791 Fliegern bombardiert. Dieser Angriff forderte 44.600 Tote, darunter Frauen und Kindern, und 38.000 Verletzte. Unter den zerstörten Gebäuden waren 24 Krankenhäuser und Lazarette, 277 Schulen und über 255.000 Wohnungen. 

[...]”Die orkanartigen Winde, die am Boden auftraten, fachten die umliegenden Brände weiter an. Die Stadtteile Rothenburgsort, Hammerbrook und Borgfelde wurden fast völlig zerstört, auch in Hamm, Eilbek, Hohenfelde, Barmbek und Wandsbek gab es größere Zerstörungen. Etwa 40.000 Menschen verloren bei diesem Angriff ihr Leben.”[...]

[...]”Ein deutsches Kind, Flüchtling aus Hamburg, erreicht die Grenze nach der grauenvollen Bombardierung Hamburgs durch die RAF. Das Kind ist zwölf Jahre alt. Es trägt zwei Säcke, die es vor den Zöllnern öffnen muß; der erste enthält die Kaninchen des kleinen Jungen, das zweite den Leichnam seines zweijährigen Bruders!”[...]

In Hamburgs Bunkern entdeckten Retter nach dem Angriff Unfassbares: Sie stiegen durch kniehohe, schwarze Fettberge. Zerschmetterte Menschen waren zu dieser Masse zerkocht worden.

Durch die abgeworfenen Bomben entstand in Hamburgs Strassen eine Feuerwalze.

[...]” Hamburg soll einer Feuerwalze endgültig aus Europa gekocht werden!”[...]

Zitat Kate Hoffmuster:” [46]
[...]”Ich kämpfte in der Straßenmitte gegen den Wind an. Wir konnten sie nicht überqueren, weil der Asphalt geschmolzen war. Da waren Menschen. Auf der Fahrbahn. Manche bereits tot. Manche lagen da, noch lebendig, steckten jedoch im Asphalt fest. Sie befanden sich lichterloh brennend und fürchterlich schreiend auf ihren Händen und Knien!” [...]

Die Luftangriffe folgten immer folgendem Muster: Wenn der Feuersturm endete, begannen Retter damit, die Verletzten zu helfen oder Verschüttete zu bergen. Dann erfolgte die zweite Angriffswelle, um die Retter und die Geretteten zu vernichten. Solange, bis es keine deutschen Überlebenden in den angegriffenen Städten mehr gab. Welle nach Welle.

In Hamburgs Schutzbunkern waren die Wände mit Blut getränkt, hinzu kamen Knochen, Gehirn und Körperteile, die an den Wänden festgebrannt waren.

Zitat eines RAF-Piloten: [...]”Da unten waren Menschen, die in den Straßen im geschmolzenen Asphalt zu Tode gekocht wurden. Sie wurden lebendig zerkocht und wir fachten mit Brandbomben die Flammen an!”[...]

Auswirkungen und Nachwirkungen des  Schreckens

Es zeigte sich ferner, dass die Schutzbauten für die Bevölkerung, Bunker und Schutzräume, gänzlich ungeeignet waren. So erfolgten großangelegte Evakuierungen aus der zerstörten Stadt auf das Umland, insbesondere Kinder wurden auf das Land verbracht.

Der Feuersturm zerstörte weite Teile der Stadt. Die Altstadt Altonas, existieren, ebenso wie auch diverse Baudenkmäler, nicht mehr. Hamburg wurde plangemäß dem Erdboden gleichgemacht.

[...] Er berichtete: „Ich sah überall Feuerschein! Der Himmel stand in Flammen! Noch einmal machte ich einen Rundgang, inspizierte die an gefährlichen Stellen aufgestellten Wassereimer, Feuerklatschen und Feuerlöscher, mehr um mich zu beruhigen, als damit etwas Sinnvolles bewirken zu können. Ich war gerade im Pferdestall, da dröhnte die Erde, erzitterte unter meinen Füßen! Mit ohrenbetäubendem Krachen fielen aus der Richtung Grevenweg - Wendenstraße - Sorbenpark Bomben; eine letzte wohl in den Sorbenpark, unmittelbar vor unserem Haus. ”[...] Heinz Spiekermann

[...]” Auch eine andere Variante dieses grausamen Kriegsgeschehens wurde uns deutlich. US-Begleitjäger flogen in der näheren Umgebung unserer Stellung Luftangriffe auf einzelne Menschen, die sich auf ihren Äckern bei der Feldarbeit befanden.”[...] Karl-Ernst Lober

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Als es dunkel wurde...
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