Weil sie Deutsche sind: Die polnischen KZ

Im Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren:

Füge hier deinen Inhalt ein.

Im Zeitraum von 04/1939 - 09/1939 führte Polen ethnische Säuberungsaktionen gegen Volksdeutsche auf polnischem Gebiet durch. Alles Deutsche sollte endgültig ausgemerzt werden, Volksdeutsche  wurden systematisch in polnische KZ getrieben

Die Volksdeutschen waren alteingesessen, es gab mit dem polnischen Nachbarn vorher sehr gute Kontakte, es gab keine Trennung zwischen Deutschen und Polen in Dorfgemeinschaften, es herrschte gute Nachbarschaft, Feste wurden gemeinsam gefeiert, man lud sich gegenseitig zu Hochzeiten oder privaten Festlichkeiten ein, so dass der politische Umschwung über Nacht die Deutschen irritierte.

Denn in diesem Zeitraum wurde im polnischen Rundfunk und in der Presse gegen Volksdeutsche gehetzt. Es gab zu Hasspredigten gegen Volksdeutschen in Kirchen. Alles Deutsche wurde verteufelt, so dass es bald zu polnischen Pogrome gegen Volksdeutsche gab. Häuser wurde zerstört, deutsche Dorfgemeinschaften körperlich misshandelt, Treibjagden auf Deutsche fanden statt. Volksdeutsche wurden willkürlich von der Strasse verhaftet, inhaftiert und in den Kerkern gefoltert. Man erfand für die Verhaftungen Scheingründe, das deutsche Eigentum wurde enteignet. So entstanden immer mehr Begehrlichkeiten auf enteignete deutsches Eigentum.

Dieser Hass und die Begehrlichkeit steigerte sich im September 1939. Bald folgten Anweisungen, wie mit den Volksdeutschen weiter zu verfahren sei:

  • [...]” Allen in der Volkstumsarbeit tätig gewesenen Deutschen Spionage und Verschwörung anzudichten, um sie verhaften und erschießen zu können.
  • 2) alle Internierten, die auf dem Marsch nach Osten wegen Erkrankung oder aus Schwäche nicht mehr weiter konnten, nieder zu schießen, sobald ihr Transport Schwierigkeiten für die Begleitmannschaften verursachen würde;
  • 3) im Falle des Anrückens deutscher Truppen ganze Arbeit zu leisten, d. h. alle Internierten zu erschießen;
  • 4) den Erschossenen und Erschlagenen alle Erkennungsgegenstände abzunehmen.” [...]

Alle misshandelten Deutschen, Alte, Kranke, Frauen und Kinder, wurden von Polen aus den Dörfern zusammengetrieben und zum Abtransport in KZ vorbereitet. Ungefähr 180 Männer und 20 Frauen wurden aus Oberschlesien zusammengetrieben, diese mussten über Myslenice, Bochnia, Tarnow und Zamosc marschieren, dann weiter auf der Bahn bis Zapytow in Wolhynien, wo sie von deutschen Truppen befreit wurden.

500 Deutsche wurden aus Ostschlesien gesammelt, darunter 13 Männer und eine Frau aus dem Dorfe Alzen, welche zum  berüchtigten KONZENTRATIONSLAGER BEREZA KARTUSKA transportiert wurden.

Der größte Vernichtungszug mit sieben Zügen ging von Posen aus Richtung Osten.

02.09.1939, erster Zug: 

Die Internierten von Lissa, Schmiegel, Kosten, Moschin, Schrimm, Schroda, von Rawitsch, Gostin und von Jarotschin, ostwärts über Peisern bis Warthbrücken (Kolo) und Turek. 

03./04.09.1939, Zug zwei und drei: 

Von Schroda über Peisern nach Warthbrücken, Kutno, Lowitsch und Gombin. Diese drei Züge zählten insgesamt 1.200 Mann, von denen nach und nach in Schrimm, Gora, Tulischkow, Tarnowa, Wladyslawow rund 400 Mann ermordet auf der Strecke blieben. Der Rest entging mit Mühe und Not dem gleichen Schicksal.

Zug fünf: 

Internierte aus Obornik, Scharnikau, Kolmar, Wongrowitz, Rogasen, Schokken, Murowana, Goslin, Gnesen, usw. In einer Stärke von ungefähr 600 Mann zog er über Konin, Warthbrücken, Kutno, Lowitsch bis vor die Tore Warschaus. Von diesem Zuge sind rund 440 tot und vermißt.

Zug sechs:

Mit Internierten aus Jarotschin und Umgebung, die in Viehwagen auf der Eisenbahn einen qualvollen Transport bis in das berüchtigte KONZENTRATIONSLAGER BEREZA KARTUSKA durch machten. Dort kamen ebenfalls viele ums Leben.

Zug sieben:

Dieser bewegte sich auf der Eisenbahn, dann zu Fuß kreuz und quer in östlicher Richtung nach Warschau. Es handelte sich um Volksgenossen, die schon vor Ausbruch des Krieges unter den lächerlichsten Vorwänden verhaftet worden waren. Auch dieser Trupp hatte Verluste. Wenn nicht die deutsche Wehrmacht die Reste der Züge befreit hätte, dann wären auch diese noch niedergeschossen worden.

Ein zahlenmäßig kleinerer Zug aus Gnessen wurde auf der Bahn über Hohensalza, Kruschwitz, Kutno, Zychlin gebracht und marschierte dann zu Fuß weiter nach Lowitsch und Ilow. In dem deutschen Dorf Golowka Dolna wurden die Verschleppten von deutschen Truppen befreit. Eine zweite größere Gruppe aus der Gnesener Gegend hatte entsetzliche Verluste. Von ungefähr 700 Internierten sind nur ein Zehntel zurückgekehrt.

Aus WESTPREUSSEN UND BROMBERG mündeten fast alle Verschlepptenzüge bei Lowitsch.

[...]” Aus der WEICHSELNIEDERUNG im ehemals kongreßpolnischen Gebiet führten die Polen vier verschiedene Transporte nach Osten. Den ersten nach Bereza Kartuska, den zweiten bis nach Wolhynien in die Gegend von Kostpol, den dritten nach Sochatschew und Blonia, den vierten ebenfalls nach Sochatschew.

Aus LODSCH gingen zwei große Transporte, teils auf der Bahn, teils zu Fuß über Warschau, Minsk und Stoczek, wo deutsches Militär sie befreite.

Aus WOLHYNIEN UND GALIZIEN gingen mehrere Transporte nach Bereza Kartuska.

Außer den großen Transporten gab es unzählige kleinere, die wir nicht alle aufzählen können. Tausende von Todesopfern hat der Polenterror in den Heimatorten der Deutschen und auf den Verschleppungswegen gefordert. Bleibt noch zu vermerken, daß viele der Verschleppten nach der Rückkehr an den Folgen der Mißhandlungen verstorben sind.“” [...]

Print Friendly, PDF & Email

  In Deutschland sollen nach Willen der Grünen sämtliche Kohle- und Atomkraftwerke bis 2030 abgeschaltet werden. Sie sollen durch Alternative Energien gänzlich ersetzt werden. Doch können Alternativen Energien die alten Kraftwerke an Leistung gänzlich ersetzen?

Oder werden hier berechtigte Fragen der Netzsicherheit ungeachtet über Bord geworfen? Welche Gefahren drohen uns durch  Alternative Energien?

Der Autor beleuchtet das Themengebiet gänzlich aus einem anderen Blickwinkel und zeigt Gefahren auf, die uns ab 2030 - auch bereits heute - drohen könnten.

Dieses Buch ist bald erhältlich...

ISBN: 978-3-7487-1990-8 Preis: 0,99 €

Erhältlich: https://www.bookrix.de/_ebook-michael-lanz-als-er-dunkel-wurde-blackout-in-deutschland/

Please follow and like us:
error

Mehr Beiträge