Daniel Kaiser-Küblböck auf  See vermisst?5 min read

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Laut Kassner-Presse soll Hr. Küblböck am Sonntagabend in suizidaler Absicht von Bord der AIDALuna gesprungen sein. Der Sprungort lag genau an der Meeresstelle, an der die berühmte “Titanic” sank.

Doch der Reihe nach

Was wissen wir: Fakt ist, dass Hr. Küblböck sich an Bord der Aidaluna befand. Diese war von Hamburg nach NY unterwegs. Ein Passagier sah gegen 06:00 h JEMANDEN von Bord springen und schlug Alarm. Das Passagierschiff wendete und untersuchte die vermutete Sprungstelle im Meer. Es wurde die kanadische Küstenwache unterrichtet, die bei der Suche nach dem Unbekannten half.

Trauer
Trauer

Es ist bis heute nicht erwiesen, dass diese Person Hr. Küblböck ist! Es ist nicht erwiesen, weshalb diese unbekannte Person von Bord sprang. Es wird lediglich vermutet, dass diese Person, die von Bord sprang, Hr. Küblböck sei, da dieser bei der anschließenden Schiffsdurchsuchung nicht gefunden wurde. Das Eine hat mit dem Anderen aber faktisch nichts zu tun.

Aber die Propaganda-Presse macht hieraus direkt einen medialen Aufschrei und verbreitet, ohne Fakten und Hintergrundwissen, dass Hr. Küblböck in suizidaler Weise vom Schiff sprang.

Hierfür gibt es keine Anzeichen, auch nicht bei der unbekannten Person. Wir gehen einmal davon aus, dass diese Person Hr. Küblböck war.

Mord? Unfall?

Dann müssen wir auch andere Ursachen wie Mord und Unfall in die Annahmen einbeziehen und nicht nur Suizid. Bleibt dann das Warum. Warum fiel Hr. Küblböck von Bord? Aufgrund fehlendem Hintergrund bleiben lediglich Vermutungen. War er betrunken und fiel vom Balkon? Oder wurde er “entsorgt”?

Vermisste Personen auf hoher See

Denn es bleibt festzuhalten, dass so gut wie bei jeder Kreuzfahrt Personen auf dem Meer “verschwinden”. Die Einen begehen Suizid. Der Nächste verläuft sich in den endlosen Gängen und öffnet Türen, die er nicht öffnen als Passagier öffnen sollte (Kläranlage, Abfallpresse etc.) Der Nächste wird ermordet und auf See “entsorgt”. Spurlos. All diese Personen hinterlassen auf dem endlosen Meer keinerlei Spuren. Und deren Todesursachen sind beim Wiederauffinden nicht mehr nachprüfbar.

Auf jeder Kreuzfahrt verschwinden Passagiere spurlos. Und diese Fakten wollen die Reedereien nicht bekannt machen; aus gutem Grund. Doch warum werden die über Bord gegangenen Personen nicht mehr gefunden?

AIDALuna

Dieses Schiff hat 13 Decks. Wir gehen einmal von einer Gesamthöhe von knapp 80 m aus. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie fallen von einem Hochhaus mit dieser Höhe. Sie werden Ihr Aufprall auf dem Boden (dem Meer) nicht mehr erleben. Sollten Sie dennoch im Meer noch wach sein, werden Sie binnen weniger Minuten von der Wassertemperatur getötet.

Oder der Wellengang des Meeres wird Sie permanent unter Wasser drücken. Auf jeden Fall treiben Sie ab und sehen Ihr Schiff immer weiter fahren, denn dass Sie im Wasser treiben, hat noch Niemand bemerkt.

Die Strömung des Wassers wird Sie mitziehen - nach hinten. Auch die Seitengischt des riesigen Schiffes zieht Sie nach hinten - zum Antrieb, entweder eine Schraube oder ein Strahltriebwerk, in das Sie hineingezogen werden.

Sollten Sie dies glücklicherweise nicht erleben, wären Sie dennoch froh, dass Sie ein schnelles Ende finden werden. Da Sie keine Schwimmweste bei sich haben, müssen Sie sich manuell über Wasser halten, das kostet Kraft, die Sie mit jeder Sekunde im eiskalten Wasser verlieren. Sie gelangen immer wieder unter Wasser, Ihnen ist eiskalt und Ihre Arme, Beine und Hände werden kältesteif.

Der Wind, die  Wellen und die Meeresströmung verlangen ständig Ihre Aufmerksamkeit, Sie werden müde und erschöpfter.

Wird das Schiff Sie hier finden?

Mann über Bord

Damit Sie gefunden werden, müsste das Schiff sofort stoppen. Dies ist unmöglich. Selbst bei Umkehrschub der Antriebe treibt das Schiff noch einige Meilen weiter - und Sie auch in entgegengesetzter Richtung. Selbst bei einer Rettungswende beim Manöver “Mann über Bord” benötigt das riesige Schiff wertvolle Zeit, wieder Fahrt auf zu nehmen, eine Wende einzuleiten und Ihre Position, auf die Sie nicht mehr sind, zu finden.

Selbst bei Tag kann weder die Brücke noch die Rettungsmannschaft Sie in den Wellen wiederfinden. Wenn dies bereits beim hellen Tag unmöglich ist, haben Sie bei tiefer Nacht keine Möglichkeit, dass Sie aus dem eiskalten Wasser gerettet werden. Bedenken Sie bitte, dass Sie beständig im Meer weitergetrieben werden, Sie schwarz auf schwarz eingefärbt sind und Ihre Retter Sie auch mit Scheinwerfern nicht sehen können.

Um hier Glück zu haben, müssen Sie genau dann einen Schutzengel oder aufmerksamen Passagier haben, der Ihr  Fall von Bord sah, Ihnen einen Rettungsring und eine Schwimmweste nachwarf und sofort Alarm schlug. Und Sie gleichzeitig während des gesamten Vorfalles nie aus den Augen verlor, sondern beständig in Ihre Richtung mit ausgestrecktem Arm zeigt.

Dann weiss man Ihre ungefähre Position, kann die Fahrt verlangsamen und ein Beiboot zur Rettung auswerfen. Wenn Sie den Sturz im Wasser überlebten.

Der perfekte Mord

... geschieht auf dem Meer. Haben Sie vor, Ihren vermögenden Mann spurlos zu beseitigen, dann buchen Sie eine Kreuzfahrt und entsorgen Sie Ihren angetrunkenen Mann vom Balkon. Dies ist kein Scherz. Die Leiche Ihres Mannes wird nie mehr gefunden; und falls doch, ist sie dermaßen “unbrauchbar”, dass die wirkliche Todesursache nicht mehr festgestellt werden kann. Und Sie erzählen von einem tragischen Sturz etc.

Aber im Ernst und zum Thema zurück

Was sich genau an Bord der AIDALuna ereignete, wissen wir nicht. Wir wissen nicht, ob Hr. Küblböck tatsächlich sprang, fiel oder ermordet wurde. Sollte er das Opfer sein, ist Hr. Kühlböck tot. Und ich hoffe, dass ihm Leiden im eiskalten Wasser nicht geschah und sein Tod schnell ging.

Mein Mitgefühl gilt der Familie des Hr. Küblböck, für die diese Situation erschütternd sein muss. Ich hoffe wirklich, dass Hr. Küblböck noch lebt, allerdings sind die wirklichen Tatsachen gegenteilig. Vielleicht geschieht noch ein Wunder...

http://www.spiegel.de/panorama/leute/daniel-kueblboeck-auf-kreuzfahrtschiff-vermisst-a-1227242.html

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