06.04.1994  – Der Völkermord in Ruanda; und die Welt sah tatenlos zu

Nach der bis heute ungeklärten Ermordung des ruandischen Präsidenten begann im Zeitraum vom 06.04.1994 bis Juli 1994 ein Völkermord der Hutu gegen die Tutsi. Mehr als unsagbare 500.000 tote Tutsi wurden gezählt, genaue Zahlen sind bis heute unbekannt. Das Entsetzliche daran ist, dass die Welt diesem Massenmord tatenlos zusah - und nichts gegen das entsetzliche Morden unternahm. Etwas 75 % der Tutsi fielen diesem Massaker zum Opfer.

Ein Einblick: Wer sind Hutu, Tutsi und Twa?

Sehr vereinfacht dargestellt, bilden sich in Ruanda und dem Nachbarland Burundi drei gesellschaftliche Kasten heraus, die streng voneinander getrennt sind: die Hutu sind Viehzüchter und bilden die Oberkaste in diesen beiden Ländern. Sie leiten die Gesellschaft, dem Adel in Europa gleich. Ihr Aussehen unterscheidet sich von den Tutsi und den Twa.

Die Tusi sind Ackerbauern und bilden die Mittel-Kaste in den beiden Ländern. Sie stellen die gesellschaftliche Mehrheit dar.

Die Twa stellen die Unter-Kaste als Jäger und Sammler dar.

Ein Aufstieg aus einer Unterklasse zu den Hutu ist jederzeit möglich. Voraussetzung dafür ist, dass man genügend Rind besitzt, um zu einem Hutu aufzusteigen.

Was war die Ursache für das Morden?

Die Ursache liegt in der deutschen Kolonialzeit. Die Deutschen machten sich einfach keine Mühe, die gesellschaftliche Struktur in Ruanda zu erforschen und unterstützten einseitig die Hutu in ihrem Bestreben, das Land zu regieren. Das entfachte Aggressionen unter den Tutsi, die sich von den Deutschen benachteiligt wurden. Nach Aufgabe der Kolonie schwellte dieser stille Konflikt mit. Und entlud sich an diesem verhängnisvollen Tag im April.

Das Massaker

Die Hutu nutzten die Gunst der Stunde, um mit den Tutsi abzurechnen. Es gab zahlreiche Konflikte zu klären. Mit Macheten stürmten Hutu Tutsidörfer und schlachteten regelrecht die Tutsi-Bevölkerung mit Macheten dahin. Ganze drei Monate lang. Über 75 % der Tutsi wurden abgeschlachtet. Und die Welt sah tatenlos zu!

Flucht in die Nachbarländer

Sowohl Twa als auch Tusi strömten zu Tausenden als Flüchtlinge in die Nachbarländer und lösten einen regelrechten Flüchtlingsstrom aus. Auch diese Länder waren mit den Tausenden Flüchtlingen gänzlich überfordert. Es fehlte an Allem: sauberes Wasser, genügend Essen und an sanitärer und medizinischer Hilfe. Auch hier schaute die Welt einfach tatenlos zu.

Print Friendly, PDF & Email

  In Deutschland sollen nach Willen der Grünen sämtliche Kohle- und Atomkraftwerke bis 2030 abgeschaltet werden. Sie sollen durch Alternative Energien gänzlich ersetzt werden. Doch können Alternativen Energien die alten Kraftwerke an Leistung gänzlich ersetzen?

Oder werden hier berechtigte Fragen der Netzsicherheit ungeachtet über Bord geworfen? Welche Gefahren drohen uns durch  Alternative Energien?

Der Autor beleuchtet das Themengebiet gänzlich aus einem anderen Blickwinkel und zeigt Gefahren auf, die uns ab 2030 - auch bereits heute - drohen könnten.

Dieses Buch ist bald erhältlich...

ISBN: 978-3-7487-1990-8 Preis: 0,99 €

Erhältlich: https://www.bookrix.de/_ebook-michael-lanz-als-er-dunkel-wurde-blackout-in-deutschland/

Please follow and like us:
error

Mehr Beiträge