Private Cloud zu Hause3 min read

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Jeder Mensch besitzt Dutzende Lieder auf seinem transportablen Telefon, auf dem heimischen Computer sind wiederum Dutzende Filme gespeichert. Mittlerweile ist es auch Gang und Gebe, seine privaten Fotos auf dem tragbaren Computer zu speichern, anstatt sie in einem Offline-Fotoalbum zu kleben.

Digitale Schätze

Jeder Mensch nutzt inzwischen die Vorzüge der Weltnetz-Welt und speichert Daten auf seinem Computer. Diese wertvollen Dateien mit persönlichen Daten werden vorzugsweise in sog. „Wolken/Clouds“ online im Weltnetz hochgeladen und gespeichert. Es ist ja auch so sinnvoll, liegen die persönlichen Daten jederzeit nutzbar in einer persönlichen Wolke; nur für Sie zugreifbar. Wirklich?

Kostenlose Speicherdienste – wie bezahlen Sie diese wirklich?

Auch Sie werden Ihre Daten sicherlich bei kostenlosen Online-Speicher-Diensten wie OneDrive, Dropbox oder Google Drive hochladen und speichern. Aber haben Sie sich eigentlich einmal die Frage gestellt, weshalb diese wirklich kostenlos sind? Sicherlich nicht, um Ihnen einen Gefallen zu tun. Wie werden diese Dienste finanziert? Weshalb sollte ein Unternehmen Ihnen eine kostenlose Dienstleistung anbieten?

Die Antwort ist: Sie zahlen mit Ihren hochgeladenen persönlichen Daten! Jeder Onlinedienst liest Ihre Daten aus. Ihre Briefe und elektronischen Nachrichten werden gelesen und ausgewertet. Ihre Fotos gescannt und mit der CIA/NSA abgeglichen. Haben Sie Filme hochgeladen, wird automatisch geprüft, ob darin ein Wasserzeichen enthalten und dieser Film gar eine Raubkopie ist.

Jeder amerikanische Onlinedienst wertet Ihre Daten aus. Dazu ist dieser auch gesetzlich verpflichtet. Also nichts mit „Datenschutz“.

Lösung: Eigene Cloud

Jeder hat zu Hause einen Router mit USB-Anschluss. An diesem Anschluss kann demnach ein USB-Gerät – wie eine externe Festplatte – als Netzwerkspeicher angeschlossen werden. Bequem von Ihrem Computer aus können Sie darauf private Daten speichern – im heimischen Netz und ganz ohne CIA/NSA (die allerdings Ihr Computer aus der Ferne ausspähen können falls Sie Winschrott verwenden).

Das Problem hierbei ist, dass Sie zwar mit allen Geräten auf Ihre Netzwerkplatte zugreifen können, allerdings nicht aus der Ferne. Es gibt hierfür Lösungen, doch die Umsetzung ist schwierig. Falls Sie aus dem Weltnetz auf Ihr Netzwerkspeicher zugreifen möchten, muss eine andere Lösung her.

Lösung: My Cloud von WD

Hierfür bietet sich das Produkt „My Cloud“ an – und diese technische Lösung hält, was sie verspricht: eine eigene „Wolke“ im Heimnetz, auch aus der Ferne nutzbar.

Der Anschluss dieses Servers ist denkbar einfach: Auspacken. Anschließen. Loslegen. Dieses Gerät wird mit LAN an dem Router angeschlossen und Sie können praktisch sofort loslegen.

Winschrott

Unter Winschrott ist nach der Installation des Programms ein eigenes Laufwerk „My Cloud“ angelegt und installiert. Der Server läuft als internes Laufwerk im System, so können Sie bequem Daten hin- und herschieben.

Der Server dient als Datenablage für Fotos, Filme und Dokumente. Sie können Programme bzw. Apps installieren, die automatisch für einen Datenabgleich zwischen Gerät und Server erlauben.

Der Server ist auch im Browser bedienbar.

Linux/Ubuntu

Für Linux existieren leider keine Programme, allerdings lässt sich der Server im Browser spielend bedienen.

Vorteil des Ganzen

Per Weltnetz oder App im tragbaren Telefon können Sie von unterwegs auf Ihren Server zugreifen. Die Daten sind zu Hause im heimischen Netzwerk auf einem Server gespeichert. Außer Sie hat Niemand Zugriff auf diese Daten.

Nachteil

Möchten Sie weiter gehen als lediglich einem Zentralspeicher, müssen Sie zur „Diskstation“ greifen, welche weitergehende Funktionen bietet.

Ein entscheidener Nachteil von „My Cloud“ ist die technische Datensicherheit. Dieses System ist kein NAS und besitzt lediglich eine Festplatte, auf der alle Daten gespeichert werden. Tritt hier ein Fehler auf, sind Ihre Daten verloren.

Sie müssen bei diesem System für eine externe Datensicherung sorgen. Zu diesem Zweck können Sie am Gerät über USB noch eine weitere Festplatte anschließen.

Für einen einfachen zentralen Speicherplatz ist dieses System ausreichend, zumal Filme über PLEX direkt vom Gerät gestreamt werden können.

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