Katastrophen der Menschheit: Sandsturm auf der A 192 min read

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Katastrophen geschehen plötzlich und unerwartet, meist aus heiterem Himmel und brechen auf die Menschen in ihrer nahen und fernen Umgebung ein. Doch liegt fast immer menschliches Versagen der Ursache der Katastrophe zugrunde - wie auch in diesem Fall. Hier kostete die Unachtsamkeit einer Autofahrerin an diesem Nachmittag des 08.04.2011 elf Menschen das Leben.

Eine Autopanne und einen Sandsturm

Die Autobahn 19 in Höhe von Kavelsberg - Richtung Rostock - grenzt an beiden Fahrbahnseiten an landwirtschaftlich genutzten Großflächen. Das Wetter war eine zeitlang trocken, so dass die Großflächen knochentrocken darlagen. Gegen 12.30 h brach ein starker Wind los und wehte Staub und Erde auf, es entstand ein Sandsturm aus Staub und Erde, der über die Autobahn wehte und allen Verkehrsteilnehmern binnen Sekunden die Sicht nahm. Zeugen berichteten später, dass der aufgewirbelte Sand und Staub so dicht waren, dass keine Sicht mehr aus der Windschutzscheibe möglich war.

Es kam noch schlimmer. Eine Autofahrerin erlitt genau zu diesem Zeitpunkt auf der A 19 eine Panne. Aufgrund nicht vorhandener Sicht ging sie davon aus, auf dem Standstreifen zu stehen; ein fataler Irrglaube. Sie hielt auf dem vermeintlichen “Standstreifen” an, nicht ahnend, auf der rechten Fahrbahn zu stehen.

Es entstand eine Massenkarambolage. Viele Fahrer sahen den Vordermann nicht mehr und fuhren mit hohem Tempo auf dem Vordermann auf. Zeugen berichteten, dass der Sandsturm binnen Sekunden aufkam und sie davon überrascht wurden. Es geschah alles binnen weniger Sekunden. Es entstand eine schreckliche Kettenreaktion. Die ineinander verkeilten Fahrzeuge - mitsamt Insassen - fingen aufgrund auslaufendem Benzin sofort Feuer.

Diese Flammenwalze fraß sich erbarmungslos durch die Fahrzeuge nach hinten. Helfer wollten den Eingeschlossenen noch zur Hilfe eilen, doch die Geschwindigkeit der Sandkörner des Sturmes kamen einem Sandstrahlgebläse gleich. Selbst Menschen, die den verzweifelt Schreienden helfen wollten, wurde augenblicklich die Sicht genommen, Fliehende irrten durch die Brandkatastrophe umher, auf der Suche nach dem Standstreifen.

Da die beiden Fahrstreifen von Zäunen vom Feld abgetrennt wurden, sammelten sich hier die Fliehenden. Auf der anderen Fahrbahnseite erwies sich der Zaun als Todesfalle, da panische Menschen, die vor den Flammen flohen, ohne Sicht in dem Zaun hängenblieben und verbrannten.

Spätere Fotos zeigen, dass der gesamte Lack gestrandeter Autos wie von einem Sandstrahler bearbeitet gänzlich abgetragen wurden.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/inferno-massenkarambolage-auf-der-a19-fotostrecke-66647-2.html

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