Friar/New Hampshire VSA, 19402 min read

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Die kleine Stadt Friar in den VSA des Jahres 1940 war eine kleine, gemütliche Kleinstadt. Jeder kannte Jeden, es gab eine Polizeistation, eine Bücherei, eine Wirtschaft, eine Kirche und den umgebenden Wald. Die kleine Stadt war in einem Wald gelegen, eine typische, idyllische amerikanische Kleinstadt, wie man sie aus alten VS-Filmen halt kennt. Das Leben war vorgezeichnet. Die Stadt hatte 521 Einwohner. Es geschah nichts Aufregendes in dieser beschaulichen Kleinstadt. Bis zu jenem Morgen...

Ein Bauer fuhr an jenem Morgen mit seinen beiden Söhnen nach Friar, um dort Saatgut für seinen Bauernhof zu kaufen - sie wunderten sich, als sie in Friar ankamen, über die merkwürdige Stille. Die Stadt wirkte menschenleer. Die Läden waren geschlossen, die Polizeistation ebenso, die Tür der Poststation versperrt mit Postsäcken, offensichtlich wurde seit Tagen keine Post mehr verteilt. Der Bauer und seine Söhne schauten sich in der leeren Stadt umher und entschlossen sich dazu, Hilfe zu holen. Sie fuhren im Eiltempo zur nächst größeren  Stadt und erzählten dort dem Sheriff ihre Geschichte. Dieser entsann sich, seit einigen Tagen ebenso keine Nachrichten aus Friar erhalten zu haben und versprach dem Bauer, dort nach dem Rechten zu sehen. Auch er konnte in Friar keine neuen Kenntnisse gewinnen.

 

Allerdings entdeckte er beim Umschauen, dass das Gemeindehaus von den Einwohnern offensichtlich genutzt wurde, die Tische waren gedeckt und es standen dort benutzte Tassen und Teller auf den Tischen. Offensichtlich wurde hier eine Versammlung abgehalten. Es ergab sich Tage später, dass ein Wandervorführer der Polizei berichtete, in Friar einen Film, der “Zauberer von Oz” vorgeführt zu haben. Was nach der Aufführung geschah, konnte er nicht berichten. Der Sheriff sah sich im nahen Wald umher und entdeckte einen Trampelpfad, der von dem Gemeindehaus in den Wald führte. Er entsann sich, dass dieser Pfad vor einigen Wochen noch nicht existierte, was Nachbar der nahen Stadt ihm auch bestätigten. Er folgte diesem Pfad.

Was er wenige Meter weiter in einer Waldlichtung dann sah, ließ ihm sofort umdrehen. Auf der Lichtung sah er 300 Leichen, grausam entstellt und offensichtlich gefoltert. Der Gerichtsmediziner stellte später den Tod von knapp 300 Einwohnern fest. Die Anderen 251 Einwohner blieben verschwunden.

Der Sheriff eilte zu seinem Büro zurück und rief die Nationalgarde zur Hilfe, die ihrerseits das Militär zur Unterstützung anforderte. Die nähere Umgebung wurde durchkämmt, doch es wurden weder weitere Vermisste noch  Tote gefunden. Was genau in Friar geschah, konnte nie aufgeklärt werden.

Das Militär riss die gesamte Stadt ab. Sie existiert heute nicht mehr. Auf der Yellowpark Route, der ehemaligen Verbindungsstrasse nach Friar, stehen heute Häuser an der Kreuzung, wo es ehemals nach Friar ging. Hinter den Häusern gehen Sackgassen zu der Stelle, wo früher Friar lag.

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