Deutschenhasser – Hengameh Yaghoobifarah5 min read

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Die oben genannte Person studierte irgend etwas mit Medien und etwas Seltsames, was sie dafür qualifizierte, einen Schrott mit Worten und Sätzen in der TAZ zu veröffentlichen, das mit Volksverhetzung und Deutschenhass geradezu gesättigt ist.

Es äußerte sich in seiner TAZ-Kolumne Haibitus zum Thema “Feiertag für Moslems” und dass die Deutschen keinen derartigen Feiertag möchten, so dass sie, die Deutschen bzw. Kartoffeln, für ihre Ignoranz und Intoleranz abgeschafft gehörten.

Es bezeichnet das Volk abschätzig als “Kartoffeln”, nicht als Deutsche. Ich gehe den Hetzschrift gegen Deutsche mit Ihnen gemeinsam durch. Halten Sie durch, atmen Sie tief ein und behalten Sie Ihren gesunden, deutschen Menschenverstand, Sie werden ihn brauchen, bis wir durch diese Volksverhetzung durch sind. Also los...

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Kolumne Habibitus

Deutsche, schafft Euch ab!

Kartoffeln würden lieber auf einen freien Tag verzichten, als Muslim_innen was zu gönnen. Warum machen sie das?

Aber Kartoffeln sind nicht strategisch klug, sie sind ignorantFoto: ellmore / photocase

Vor sieben Jahren veröffentlichte Thilo Sarrazin seine rassistische Thesensammlung „Deutschland schafft sich ab“ und eröffnete damit eine steigende Hetzstimmung gegen Muslim_innen. Dass Sarrazin ein rechter Lauch ist, der gerne viel Scheiße labert, wenn der Tag lang genug ist, wissen wir bereits. Dass er mit seinem Buchtitel ein falsches Versprechen gegeben hat, auch, denn ich schaue es dem Fenster und sehe Deutschland immer noch.

Das ist an Deutschenhass und Volksverhetzung kaum zu überbieten. Hetzstimmung gegen Moslems? Die einzige Hetze, die mir tagtäglich entgegenschlägt, ist die Hetze der Moslems gegen Christen und Andersgläubigen, und das weltweit! Diese links Verblendete ruft dazu auf, Deutschland abzuschaffen. Strafanzeige folgt!!!

Und die Deutschen bringen eine deutsche Aktion nach der anderen. Neulich warf Thomas Wir-sind-nicht-Burka de Maizière die Möglichkeit in den Raum, in bestimmten Bundesländern einen muslimischen Feiertag einzuführen. Dass diese Aussicht völlig unverbindlich ist? Egal. Die leere Symbolik dahinter? Geschenkt. Aber die dadurch ausgelöste Panik bei Kartoffeln? Unbezahlbar.

Wir benötigen in einem christlichen Staat keinen Moslem-Feiertag. Wo kämen wir dahin? Deutschland ist christlich geprägt, nicht moslemisch! Fingen wir als Hauseigentümer einmal an, unseren Gästen in unserem eigenen Haus die Regeln aufstellen zu lassen, können wir am Schluss unser eigenes Haus abfackeln sehen - von unseren Gästen. Jawohl: Gästen! Geben wir bei einer Religion nach, möchten auch die anderen Religionsgemeinschaften eigene Feiertage erreichen. Wo endet dies?

In Online-Umfragen darüber, ob es zusätzlich zu den bestehenden christlichen Feiertagen einen muslimischen für alle Leute geben sollte, stimmte die Mehrheit dagegen. Kartoffeln würden lieber auf einen freien Tag verzichten, als Muslim_innen einmal was zu gönnen. Warum machen sie so?

Vielleicht deswegen, weil sich die Mehrheit der Deutschen noch ihren gesunden Menschenverstand bewahrt hat, noch klar denken kann? Wir brauchen keine weiteren Feiertage! Und schon keinen Moslemtag! Wir haben klar erkannt, wer der Feind im eigenen Haus ist: Moslems! Sie fordern und fordern. Haben Sie schon einen Buddhisten aufschreien hören, dass die Buddhisten eigene Feiertage in einem christlichen Land fordern?

Der deutsche Hass auf Muslim_innen und die Paranoia vor einer – was auch immer das sein soll – Islamisierung der deutschen (wortwörtlich) Dreckskultur hält Kartoffeln davon ab, ein schöneres Leben zu führen. Lieber eine Schweinefleisch-Lobby gründen als halal-Fleisch in ihrer Kantine akzeptieren.

Benötigen Sie hier noch einen Kommentar? Dreckskultur = deutsche Kultur.

Wir benötigen also einen unnötigen Moslemtag, um ein schöneres Leben zu führen? Nein! Wir benötigen endlich eine Abschiebung aller Staatsfeinde, Moslems, in ihre Länder.

Engherzig, trotzig, bitter, kleinlich

Lieber Bremsspuren in der Unterhose und ein erhöhtes Risiko für Geschlechtskrankheiten verteidigen als ein islamisches Klo im Kölner Bürgerhaus zulassen.

Was bitte? Benötigen Moslems ein eigenes Moslem-Scheißhaus? Was kommt als nächstes: Buddhisten-Klo?

Lieber einen Tag mehr arbeiten als ein muslimischer Feiertag im Kalender.

Ihr anti-muslimischer Rassismus schadet Muslim_innen und Kanax, aber er geht auch auf ihren eigenen Nacken. Ihre Missgunst ist so riesig, dass sie sich das eigene Leben verderben. So engherzig, trotzig, bitter und kleinlich, das ist deutsche Kultur. Es fällt ihnen leichter, zu verlieren, als eine Win-Win-Situation zuzulassen.

In ihren liebsten griechischen Restaurants oder Döner-Buden modifizieren die Köch_innen ihre originalen Gewürzpaletten auf die deutschen Geschmäcker hin, damit es den Kartoffeln schmeckt. Aber wehe, jemand wagt es, deutsche Gewohnheiten und Traditionen in Frage zu stellen.

Unser Haus, unsere Regeln. Regeln, Gewohnheiten und Traditionen, die sich Gäste anpassen müssen! Wem es hier im deutschen Haus nicht passt, darf gehen!

Wer strategisch klug vorgeht, nimmt alles Profitable mit, was geht – da spielt es keine Rolle, ob auch andere den Vorteil genießen, man ist halt auf sein eigenes Leben fokussiert und will das Beste rausholen.

Geschichtsverdrossen, besserwisserisch

Aber Kartoffeln sind nicht strategisch klug, sie sind ignorant, geschichtsverdrossen und besserwisserisch. Weder aus den Fehlern anderer, noch aus ihren eigenen können und wollen sie lernen. Würden AfD-Wähler_innen zuhören, wüssten sie, dass die AfD einen Großteil von ihnen unter den Bus schmeißen würde, wäre sie an der Macht.

Sarrazin hat auf 464 Seiten Verantwortliche für die Abschaffung Deutschlands gesucht, aber die größte Problemkindergruppe vergessen: die Deutschen selbst. Sie schaffen sich selber ab. Ich hoffe, sie beeilen sich.

Liebe Leser, Sie haben durchgehalten und Ihren gesunden deutschen Verstand bewahrt. Ich darf mitteilen, dass ich Es wegen Volksverhetzung bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt habe.

Derartiger Deutschenhass darf nicht kommentarlos, ohne Gegenwehr, zugelassen werden.

 

http://www.taz.de/!5453932/

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