Brückeneinsturz in Genua – derzeit dreißig Tote2 min read

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Heute ist ein trauriger Tag für Italien. Eigentlich wollte ich heute noch einen anderen Artikel schreiben, doch die Tagesaktualität holte mich ein. So muss ich über ein Ereignis berichten, das mir beim Schreiben keine Freude bereitet.

IM GEDENKEN DER TOTEN....

Trauer
Trauer

Heute, gegen 12:00 h, stürzte ein 200 m langes Teilstück der Autobahn Polcevera-Viadukt /A 10 in der Nähe des Hafen Genau ein. Es herrschte gerade ein Unwetter über Genua. Augenzeugen berichteten von “einen Blitz”, der den Träger der Brücke getroffen habe, so dass Betonstücke aus dem Träger fielen und dieser sodann nachgab.

Über 200 m der Brücke stürzte 45 m hinab und begrub sodann an die vierzig Autos und Lastwagen unter sich. Derzeit wird von 35 Toten gesprochen, die Anzahl erhöht sich leider stündlich.

Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Tatsache ist, dass die Brücke im Jahre 2016 überholt wurde und gerade eine neue Ausschreibung über eine Generalsanierung der Brücke herausgegeben wurde.

Es wird darüber spekuliert, dass diese 1182 m lange Brücke marode sei.

“Das Polcevera-Viadukt liegt im Val Polcevera zwischen den Stadtteilen Sampierdarena und Cornigliano am Ende der A 7 von Mailand nach Genua und bildet den Beginn der A 10 von Genua nach Ventimiglia und Nizza.

Die vierspurige Schrägseilbrücke mit drei ca. 90 m hohen Pylonen überspannt in 42 m Höhe mit dem (von Osten nach Westen) ersten, 212 m langen Brückenfeld einen Rangierbahnhof, mit dem zweiten, 220 m langen Feld die Wohnblocks der Via Enrico Porro und weitere Gleisanlagen, und mit dem äußeren, 126 m langen Feld den Torrente Polcevera samt seinen Uferstraßen und Gewerbegebäuden.[3]

Anschließend überquert das Viadukt mit aufgeständerten Rampen ein Gewerbegebiet und endet in einem langgestreckten Bogen vor dem ersten Tunnel der A 10.” https://de.wikipedia.org/wiki/Polcevera-Viadukt

Wobei auch glücklicherweise Gotteshand heute sehr, sehr nah war. Denn es hätte zu einer weit schlimmeren Katastrophe kommen können, wäre heute in Italien nicht ein arbeitsfreier Tag, denn morgen wird Maria Himmelfahrt gefeiert. Im katholischen Italien eine Art Nationalfeiertag. Und heute war traditionell arbeitsfrei, so dass glücklicherweise nur wenig Autoverkehr herrschte, als die Brücke einstürzte. Nicht auszudenken, welche Katastrophe an einem normalen Arbeitstag geschehen wäre.

Denn dann würde ein Stau auf dieser Brücke herrschen, und die Gewerbehallen, auf denen die Brücke stürzte, wären mit Arbeitern besetzt gewesen, die ebenso wie die Unglücklichen unter dem Schutt der Brücke gegraben würden.

Wir gedenken heute den Toten...

https://www.tagesschau.de/ausland/brueckeneinsturz-genua-101.html

http://www.spiegel.de/panorama/genua-mehr-als-20-tote-bei-brueckeneinsturz-bestaetigt-a-1223145.html

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/italien-genua-unglueck-autobahnbruecke-einsturz-opfer

https://www.n-tv.de/panorama/35-Tote-bei-Einsturz-einer-Autobahnbruecke-article20572024.html

https://derstandard.at/2000085329800/Autobahnbruecke-von-A10-in-Genua-teilweise-eingestuerzt/

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